In den Bergen Südtirols freundet sich Marie, die mit ihrem zahmen Falken am Fuße der Gamskogelwand lebt, mit dem Berliner Punker Rick an. Er ist mit seinem Vater in die Berge gekommen, um Drachenfliegen zu lernen. Immer wieder läuft den beiden Jugendlichen Herbert Sasse über den Weg, ein kauziger Taubenzüchter, der mit einem Funkgerät hinter seiner preisgekrönten Zuchttaube her ist. Die Taube ist jedoch Maries Falken zum Opfer gefallen. Die Taubenkralle mit dem winzigen Sender baumelt als Amulett an Maries Halskette. Mit Marek Czerny taucht ein zwielichtiger Kerl auf, dem ein Ölscheich 10.000 Dollar für das Ei eines Jungfalken aus freier Wildbahn geboten hat. Mit List bringt er Marie dazu, ihm einen Nistplatz zu zeigen. Er raubt die Eier und erschießt den Falken, der sein Nest verteidigen wollte. Marie und Rick, die Czernys Absicht durchschaut haben, sind dem Nesträuber bereits auf der Spur. In einem Kampf in schwindelerregender Höhe gelingt es den beiden, Czerny die Falkeneier abzunehmen und zu entkommen. Doch Czerny gibt nicht auf und verfolgt die beiden Jugendlichen. Wegen Sasses Peilgerät, das ihm in die Hände gefallen ist, können sie ihm nicht entkommen.
Vier Freunde wollen das große Abenteuer erleben. Während der Urlaubsreise der Eltern besorgen sie sich ein Ruderboot und machen sich nachts heimlich auf die Reise. Einen neuen Weg zum Meer, die „Nord-Ost-Passage“ wollen sie entdecken. Die abenteuerliche Reise wurde von langer Hand geplant, Proviant gesammelt, ein Geheimbund gegründet, und als Schutz vor dem Klabautermann gehört natürlich auch ein Huhn an Bord.
Als der Großvater, der auf die Freunde eigentlich aufpassen sollte, ihre Flucht entdeckt, beginnt eine Verfolgungsjagd voller Spannung, Dramatik und komischer Situationen, in der die Kinder mit allen Tricks versuchen, ihren Opa abzuhängen. Doch der ist auch nicht auf den Kopf gefallen. Kurz vor dem Ziel treffen Verfolger und Verfolgte zusammen, allerdings unter Umständen, mit denen keiner gerechnet hat...