Die Geschichte von Kriegen und Teilungen hat die Menschen in der Grenzregion geprägt, aber auch ein Strom, der durch das Land fließt: die Memel (litauisch: Nemunas). Besonders der Schriftsteller Sudermann und der Dichter Bobrowski beschrieben das enge Verhältnis der Menschen dort mit der sie umgebenen Landschaft und Natur.
Für Film Memelland bereist Volker Koepp das litauische Ufer des großen östlichen Stroms. Die Menschen im Film nennen ihre Gegend auch „Klein-Litauen“. Sie erzählen von ihrem Leben in dieser Grenzregion, vom Ende des Krieges und der Zeit, in der Litauen zur Sowjetunion gehörte, und von der Gegenwart. Und sie berichten von der einzigartigen Natur, die sie umgibt, am Strom und am Haff.