Lakonisch, mit leisem Humor und einer großen Liebe zu seinen meist tragischen Figuren der Arbeiterklasse erzählt Aki Kaurismäki in seiner "Proletarischen Trilogie" von der forschen Industrialisierung Finnlands. Kaurismäki selbst nennt die drei Filme "Schatten im Paradies" (1986), "Ariel" (1988) und "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" (1989) „Erinnerungen an die finnische Wirklichkeit". Abseits von der „Kulturscheiße" (Kaurismäki) zeigt der Regisseur pointiert, ohne viel Worte, mit dem ihm eigenen kargen Stil die „kleinen" Leute auf ihrer Suche nach einem bisschen persönlichen Glück.