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  • DVD DETAIL | Claude Lanzmann - Gesamtausgabe
  • Claude Lanzmann - Gesamtausgabe

    Deutschland / Frankreich | 1973 - 2001
  • | MEDIENINFORMATION

  • EAN-Nummer:
    9783898485364
    Studio:
    absolut Medien
    Vertrieb:
    Al!ve AG
    Veröffentlichung:
    17.09.2010 [Kauf-DVD]
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Ländercode:
    2
    Länge:
    1350 Minuten
      WERBUNG
        • | FILMINFORMATION

        • Originaltitel:
          Un vivant qui passe (Deutschland / Frankreich 1997)
          Genre:
          Dokumentation
        • CAST & CREW
        • Regie:
          Claude Lanzmann
          Drehbuch:
          Claude Lanzmann
          Kamera:
          Dominique Chapuis, William Lubtchansky
          Produzent:
          Claude Lanzmann
          Schauspieler:
          Maurice Rossel, Claude Lanzmann
        • INHALT
        • Maurice Rossel, ein Offizier der Schweizer Armee, der während des Zweiten Weltkriegs als Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Berlin stationiert gewesen war, wollte Claude Lanzmann nicht empfangen. So überrumpelte ihn Lanzmann mit einem Überraschungsbesuch, bei dem dieses Filmgespräch in höchst gespannter Atmosphäre zustande kam. Als einziger Delegierter hatte Rossel nämlich schon 1943 das Konzentrationslager Auschwitz besucht (das Vernichtungslager Birkenau bekam er nicht zu Gesicht). 1944 war er dann auf Einladung nach Theresienstadt gereist und den Täuschungsmanövern der SS aufgesessen, wie sein damals verfasster offizieller Bericht über das »Vorzeigelager« beweist.
        • Originaltitel:
          Shoah (Frankreich 1985)
          Genre:
          Dokumentation
        • CAST & CREW
        • Regie:
          Claude Lanzmann
          Kamera:
          Jimmy Glasberg, Dominique Chapuis, William Lubtchansky
        • INHALT
        • Der französische Filmemacher Claude Lanzmann legte Mitte der 80er Jahre mit SHOAH eine der umfassendsten historischen Dokumentationen über die Vernichtung des europäischen Judentums vor. 12 Jahre Arbeit, 350 Stunden Material, 9 1/2 Stunden Film gegen das Vergessen.

          Dabei verzichtet dieses epische Mammutprojekt auf Musik, auch auf jegliche Form der Analyse und vor allem auf historisches Bildmaterial – auf die Bilder von Massengräbern, Gaskammern, von ausgemergelten Körpern. Im Mittelpunkt stehen nicht die Dokumente der Vergangenheit, sondern steht die Gegenwärtigkeit des Erinnerns. Lanzmann besucht die Orte der Vernichtung, die ›Todesfabriken‹ Chelmno, Belzec, Treblinka, Auschwitz und findet Orte vor, über die Gras gewachsen ist. Daher die Insistenz, mit der er in Polen, in Israel, in den USA, in Deutschland letzte Augenzeugen der Katastrophe – seltene Überlebende, Zuschauer und auch Täter – ausfindig macht und zu Deportation, Lageralltag, Vernichtung befragt.

          Das Erlebte aber drängt mit aller Kraft ins Vergessen. Es bedarf eines hohen, psychologisch geschulten Aufwands und einer ausgefeilten Fragetechnik, um die Befragten zum Sprechen zu bringen und ihnen zu entlocken, was nicht bewältigt werden kann. Ohne chronologische Anordnung und bewusst fragmentarisch präsentiert, ergeben die Interviews ein subtil gewobenes Geflecht ineinander verschränkter Perspektiven auf das Unbegreifliche.
        • Originaltitel:
          Sobibór, 14 octobre 1943, 16 heures (Frankreich 2001)
          Genre:
          Dokumentation
        • CAST & CREW
        • Regie:
          Claude Lanzmann
          Drehbuch:
          Claude Lanzmann
          Kamera:
          Dominique Chapuis, Caroline Champetier
          Schauspieler:
          Yehuda Lerner, Claude Lanzmann
        • INHALT
        • "Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr" setzt an, wo Shoah (1986) endete: beim jüdischen Widerstand. Der Titel verweist auf Ort, Tag, Monat, Jahr, Stunde des einzigen jemals gelungenen Aufstands in einem Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Damit wäre aber auch die entscheidende Differenz zu Shoah benannt.

          Denn während Lanzmann die Zeugen in "Shoah" als Wiedergänger begreift, die aus dem Reich der Toten berichten, sehen wir in "Sobibor" einen Überlebenden im emphatischen Wortsinn: Yehuda Lerner war 16 Jahre alt und bereits aus acht Lagern geflohen, als er dem SS-Aufseher namens Graetschus mit einer Axt den Schädel spaltete. Er handelte im Rahmen eines Aufstandsplans, nach dem eine Gruppe Häftlinge des Vernichtungslagers Sobibor am besagten Tag, zu besagter Stunde gegen die SS aufbegehrte. Die Deutschen waren pünktlich, der Plan ging auf ...
        • Originaltitel:
          Tsahal (Deutschland / Frankreich 1994)
          Genre:
          Dokumentation
        • CAST & CREW
        • Regie:
          Claude Lanzmann
          Drehbuch:
          Claude Lanzmann
          Kamera:
          Jean-Michel Humeau, Dominique Chapuis, Pierre-Laurent Chenieux
          Produzent:
          Eyal Sher
          Schauspieler:
          Ariel Sharon, Ehud Barak, Amos Oz
        • INHALT
        • Der Film über Israel und die israelische Armee (Tsava Haganah Leisrael = Armee zur Verteidigung Israels) entstand zwischen 1991 und 1994. Wieder sucht sich der engagierte Publizist und epochale Dokumentarist den Zugang zu Geschichte und Gegenwart ausschließlich über die lebendige Stimme ihrer Protagonisten. Er befragt dabei vor allem israelische Militärs, aber auch Politiker, Palästinenser, Siedler und Schriftsteller aus der israelischen Friedensbewegung. Im Laufe der fünfstündigen Bestandsaufnahme entsteht das komplexe Panorama eines anhaltenden Ausnahmezustands vor dem Hintergrund karger Wüstenlandschaften, moderner Städte und geisterhafter Siedlungen in den besetzten Gebieten...
        • Originaltitel:
          Pourquoi Israël (Frankreich 1973)
          Genre:
          Dokumentation
        • CAST & CREW
        • Regie:
          Claude Lanzmann
          Kamera:
          William Lubtchansky
          Produzent:
          Véra Belmont
        • INHALT
        • Das Filmdebüt des engagierten Publizisten und Sartre-Weggefährten Claude Lanzmann (SHOAH) ist fraglos eines der bemerkenswertesten Zeitdokumente über den Staat Israel und sein Selbstverständnis, seine religiösen und politischen Fundamente und vor allem: seine Bürger. Sie sind es, die im Film zu Wort kommen – Angehörige der ersten Siedlergeneration, Neueinwanderer aus der Sowjetunion, Arbeiter, Intellektuelle, junge Israelis. Ohne belehrenden Kommentar, ohne jede propagandistische Geste, dafür mit großer persönlicher Anteilnahme und viel Humor, spürt Lanzmann den Errungenschaften und Widersprüchen einer entstehenden israelischen Nation nach. So ergibt sich ein lebendiges Panorama der einzigartigen Vielfalt dieses Landes, seiner Paradoxien, Spannungen – und seiner schwierigen »Normalität«:
        • | BILD

        • Format:
          Vollbild (1.33:1) , Widescreen
          System:
          PAL
        • | TON / SPRACHEN

        • Untertitel:
          Deutsch
        • | AUSSTATTUNG

        • Medientyp:
          DVD-9
          Medienanzahl:
          10
          Verpackung:
          Sammelbox
          DVD Art:
          Kauf-DVD
        • | BONUS-MATERIAL

          1. Der Karski-Bericht (50 Min.)
          2. 72-seitiges Booklet
          3. Podiumsgespräch mit Claude Lanzmann (Französisch mit englischen UT) (43 Min.)
          4. Gespräch zwischen Claude Lanzmann und dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak vom 1. März 2008
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