Eigentlich war der charmante Herr Farina ein eingeschworener Junggeselle, bis zu dem Tag, als er die reizende Helene traf. Plötzlich kann es ihm gar nicht schnell genug gehen mit der Hochzeit. Ausgerechnet am Tag der Trauung passiert ihm ein schicksalhaftes Malheur: Das Pferd seiner Droschke frisst einer eleganten Dame ihren teuren Florentiner Hut direkt vom Kopf herunter. Es gibt ein großes Gezeter und die Frau besteht darauf, dass Farina ihr noch am gleichen Tage einen neuen Florentiner Hut besorgt.Jetzt muss Farina den Drahtseilakt bewältigen und zwischen Standesamt, Hochzeitsfeier und Hutgeschäft hin- und her hetzen, um einen Florentiner Hut aufzutreiben. Als er erfährt, dass nur die Baronin Champigny noch eine solche Kopfbedeckung besitzt, heißt es nichts wie hin zum Schloss der Dame. Unter einem Vorwand gelangt er in die Gemächer der Baronin, doch währenddessen fällt die gesamte Hochzeitsgesellschaft im Schloss ein, in dem Glauben, es handele sich um Farinas Haus. Da muss der liebe Farina sich schon einiges einfallen lassen, um aus diesem Schlamassel wieder herauszukommen.
Der Schneidergeselle Wenzel wird entlassen, darf den Frack, den er verpfuscht hat, aber mitnehmen und zieht ihn auch an. Ein Puppenspieler nimmt ihn in seinem Wagen mit und redet ihn mit Graf an. So wird er in Goldach gebührend empfangen, man hält ihn für Graf Stroganoff, den Abgesandten des Zaren.
Der wahre Stroganoff taucht auf, erkennt die Lage und gibt sich als Wenzels Diener aus. Der wird immer unglücklicher in seiner verzwickten Lage, und nach einigen Turbulenzen gesteht er seiner heimlichen Liebe Nettchen die ganze Wahrheit.