Bürgermeister Wöller versucht erneut, dem Orden das Kloster Kaltenthal abspenstig zu machen. Und das, obwohl er Schwester Hanna hoch und heilig versprochen hat, endgültig die Finger vom Nonnenstift zu lassen. Seine Gier passt Oberin Elisabeth Reuter (Rosel Zech) gut. Denn da ein großer Teil des Ordensvermögens der Finanzkrise zum Opfer gefallen ist, braucht sie dringend Geld. So dringend, dass sie Wöller mit geradezu hinterlistigen Methoden einen unanständig hohen Kaufpreis abringen will. Oder befindet sich auf dem Klostergelände tatsächlich noch ein reiches Goldvorkommen? Vom Vorhaben der Mutter Oberin ist Schwester Hanna enttäuscht. Aber natürlich werden sie und ihre Mitschwestern das geliebte Kloster nicht kampflos räumen. Warum auch? Kaltenthal braucht sie - das spüren sie mehr denn je. Doch auch die Nonnen brauchen etwas: Verstärkung. Denn nachdem Schwester Gina (Donia Ben-Jemia) nach Neapel reisen musste, um ihren verunglückten Vater zu pflegen, und sich Jenny (Antje Mönning) um den kranken Kardinal kümmert, fühlen sich Agnes (Emanuela von Frankenberg), Felicitas (Karin Gregorek) und Hanna im Kloster recht einsam. Das ändert sich bald, als die junge Novizin Lela (Denise M' Baye) aus Nigeria nach Kaltenthal kommt und afrikanisches Flair in die Klostermauern bringt.
Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) hat überraschend und überaus kurzfristig eine Einladung zur Privataudienz beim Papst erhalten. Stolz berichtet er Schwester Hanna (Janina Hartwig) davon und bittet sie inständig, ihn nach Rom zu begleiten – und zwar sofort! Im Kloster allerdings laufen die Vorbereitungen für die große Weihnachtsfeier auf Hochtouren und eigentlich hat Hanna überhaupt keine Zeit. Schließlich lässt sie sich aber doch von Wöller überreden und reist – ohne die Mutter Oberin (Rosel Zech) um Erlaubnis zu fragen – nach Rom.
Doch natürlich kann es nicht gut gehen, wenn Hanna und Wöller gemeinsam unterwegs sind. Die beiden sind über nichts einer Meinung. So kann es Wöller keineswegs verstehen, dass sich Hanna für eine gerade entlassene, hochschwangere Angestellte im Hotel einsetzt, und für die Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt hat er auch nicht wirklich etwas übrig. Wöllers ohnehin schon miese Laune verschlechtert sich drastisch, als er erfährt, dass es sich bei der vermeintlichen Privataudienz beim Papst „nur“ um eine öffentliche Veranstaltung handelt. Auf diesen Affront gibt es nur eine mögliche Reaktion: sofortige Abreise!
Doch die Heimreise gestaltet sich alles andere als einfach, da ein Generalstreik den gesamten öffentlichen Verkehr lahm legt – und das kurz vor Weihnachten. Gemeinsam machen sich Hanna und Wöller auf eine abenteuerliche Rückfahrt, in deren Verlauf sie auch Laura (Jyette-Merle Böhrnsen) wieder treffen, die junge Frau, die im Hotel ihren Job verlor. Und wer Hanna kennt, der weiß, dass diese nicht eher ruhen wird, bevor Laura mit dem Vater ihres Kindes glücklich unter dem Weihnachtsbaum vereint ist.