1. Infinite Space Part 1
Die Eröffnungssequenz zeigt den Anflug aus der Tiefe des Alls vorbei am Asteroidengürtel bis zur Erde. Musikalisch ist das Opening von Meteoriten-Sounds, schwebenden Flächen und mystischen Stimmeffekten untermalt.
2. Infinite Space Part 2
Optisch sind die schönsten Sonnen- und Mondaufgänge, Meteoritenschauer und Wolken-Zeitraffer in 35 mm Filmqualität von Gogol Lobmayr zu sehen. Die Bilder werden von treibenden Musik-Sequenzen, Slow Beats und einem prägnanten Piano- Motiv begleitet.
3. The Rebirth Of The Sun (Part One)
Im musikalischen Mittelpunkt steht der indische Mythos der Sonnenwiedergeburt, der von Sprechgesang, der schwebenden Gitarre von dem argentinischen Stargitarristen Manuel Lopez, indischen Traditionals, relaxten Beats und sphärischen Flächensounds getragen wird. Visuell ist das Thema durch eine Sonnenfinsternis, Sonnenaufgänge sowie durch rasante Flusscanyonfahrten umgesetzt.
4. La Renaissance Du Soleil (Part Two)
Der zweite Teil der Wiedergeburt ist musikalisch wesentlich dunkler und mystischer gehalten. Mit Ethno-Vocals die den Hörer umkreisen, Military Drums und Manuels E-Gitarre werden die mächtigen Strahlen der Sonnenfeuer besungen. Die Bilder zeigen zusammenfallende Geysire, gleißende Sonnenstrahlen über unwirklichen Flusslandschaften und Sonnenuntergänge in Zeitraffer.
5. The Jewel Of Light
Das „Juwel des Lichts” steht für das erste Licht des neuen Tages und wird von der relaxten Gitarre des Argentiniers, erdigen Beats und der filigranen Stimme von Cathrin von Spannenberg (u.a. 2. Siegerin des Grand Prix Vorentscheid 1999 in Bremen, Background für Al Bano Carrisi, Gesang für die Filmmusik von "Rudolph the Rednosed Rendeer) begleitet.
Visuell wird das Thema durch strahlende Eisberge, Fahrten in eine glitzernde Eishöhle und riesige Tautropfen in einer magischen Landschaft symbolisch umgesetzt.
6. Myth Of Creation Chapter 1
Beide Kapitel von „Myth Of Creation“ thematisieren den Schöpfungsmythos der Hopi-Indianer. Musikalisch treffen archaische Stimmen, urtümliche Klänge der „Fluttertongue Flute“ mit markanten „Deep Bowls“ Schlaginstrumenten aufeinander. Im Bild werden Fahrten über im Sonnenlicht glänzende, wie aus urgeschichtlichen Zeiten wirkende Erdschollen gezeigt.
7. Myth Of Creation Chapter 2
Die „Produzenten-Frauen“ Suna und Gabi Koppehele erzählen auf etlichen gedoppelten Tonspuren den indianischen Mythos. Visuell erscheinen endlose Wüstenlandschaften, Nebel, Seen und mystische Berge.
8. Beyond The Horizon
Verschiedene World Ethno Gesänge, afrikanische Klänge und hypnotische Trommel-Sequenzen verführen zum Träumen. Wellenberge in Zeitlupe mit türkis-grünem Wasser wechseln sich mit Mövenschwärmen in Slomo, exotischen Inselstränden und mystischen Felsformationen ab.
9. Liquid Sky
Der flüssige Himmel symbolisiert eine Traumsequenz am Anfang des Erdzeitalters, die mit filigranen Gesängen und schweren Beats umgesetzt wird. Rasende Wolkenformationen treffen auf flüssig wirkende Wolkengebilde, Eissschollen und surreal wirkende Eiskristalle.
10. Eclipse Of The Moon
Mondfinsternissen vor nächtlichem Wolkenhimmel folgen Fahrten durch Kraterlandschaften und Felsformationen. Anschließend wird der Zuschauer zu einsamen Inseln und Atollen geführt. Ferne Unterwasserklänge, sanfte indische Gesänge, Martin's Vocals und schwebende Chöre runden das Bild ab.
11. Introducing Salvador Dalí (insgesamt vier Titel)
Der erste Dalí-Titel ist vom Klang zweier Türen, die die Dalí Welt symbolisch öffnen und der markanten Stimme des Surrealisten geprägt. Visuell wird der Übergang vom Naturbild in Dalí´s Welt durch einen Sternenkorridor geschaffen.
12. The Divine Dalí Part 1
Auf Dalí’s Texten basierend werden der androgyne, der weibliche und der göttliche Dalí musikalisch umgesetzt. Die musikalischen Leitmotive wurden gemeinsam mit Kai Skerra und Gabriele Carasusan komponiert und orchestriert. (Mit dem klassisches Komponistenduo erarbeiteten die Koppeheles auch schon die Musik für die Titanic-Ausstellung in Hamburg). Über 3D-Animationstechniken treffen u.a. „weiche Objekte“ wie zerfließende Geigen und Pianos auf z.B. surreale Landschaften wie wachsende Gehirn-Bäume. Der Zuschauer soll in eine virtuelle Dalí-Bildergalerie geführt werden, in der die Bilder ineinander übergleiten und „lebendig“ werden. Diese Bilder untermalen auch die restlichen zwei Dalí-Titel.
13. Elements Of „Etre Dieu“
Dalí rezitiert aus seiner Oper, untermalt von mystischen Flächen sowie schwebenden Akustik- und E-Gitarren.
14. The Divine Dalí Part 2
In der letzten Dalí-Sequenz wird die dunkle Seite der Oper herausgearbeitet. Am Schluss löst sich das Thema in einem großen Dur Akkord, der den Hörer in Surround umkreist, komplett auf. Der Zuschauer fliegt durch den Sternenkorridor wieder in die reale Welt der Naturbilder zurück.
15. Child Of The Universe Part 1
Als Symbol für die Geburt des Universums wird allegorisch das Kind besungen. Den Refrain bildet die Flöten-Melodie eines alten keltischen Liedes gepaart mit modernen Beats und Sequenzen. Spannende Kamerafahrten durch traumhafte Buchten wechseln sich mit perlenden Wasserfällen ab.
16. Zodiacal Signs
Thema sind die Tierkreiszeichen. „Zodical Signs“ ist die Verbindung zu „Child Of The Universe Part 2“. Bizarre Felsinformationen, mystische Zeichen innerhalb einer Moorlandschaft und riesige Bambusfelder im Wind untermalen den Song.
17. Child Of The Universe Part 2
Landschaften mit roten Stränden wechseln mit Kamerafahrten durch Lavendelfelder, malerische Gebirgsbäche und magische heiße Quellen ab. Musikalisch wird das keltische Flöten-Thema von Part 1 nochmals aufgegriffen und steigert sich, bis mächtige Military Drums einsetzen.
18. Infinite Space Part 3
Durch rückwärts laufende Flächen und Stimmeffekte schließt sich der musikalische Kreis. Der Zuschauer verlässt die Erde und fliegt wieder am Asteroidengürtel vorbei in die Weiten des Alls.