Die ermordete Sabine Brodag arbeitete für den Schweizer Sterbehilfeverein Charontas. Angeblich betreibt dieser in Deutschland nur Lobbyarbeit – aber Odenthal und Kopper finden heraus, dass Brodag in illegale Sterbehilfegeschäfte verwickelt war. Ein Fall, der beide Ermittler an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt.
Es beginnt mit einem rauschenden Abiturfest. Die Schülerinnen des St.-Ursula-Gymnasiums feiern – nur Christine Becker nicht. Sie steht draußen auf der Terrasse und wartet. Minuten später ist sie tot. Ein Hochhaussturz, für den es keine Zeugen gibt. War es ein Unfall? Oder Selbstmord? Dann geschieht ein zweiter Mord.
Zwei Jahre nach seinem Verschwinden finden Kinder im Wald die Kleidung eines Rumänienaussiedlers. Lena Odenthal reist in die ländliche Provinz, um das Schicksal des Mannes zu klären und ob er einem Verbrechen zum Opfer fiel. Doch die Dorfgemeinschaft zeigt sich wortkarg und wenig kooperativ.