Diese in Vendig, Berlin und Cannes ausgezeichnete Dokumentation gehört neben "Mondo Cane" zu der Mutter aller Mondofilme. Die Italiener Prosperi und Jacopetti waren drei Jahre lang in Afrika unterwegs, um mit bombastischen Bildern dem Zuschauer das "sterbende" und zugleich "neue" Afrika zu präsentieren. Neben dem wunderschönen Soundtrack von Riz Ortolani wurde hier mit perfekter Kameraführung ein Film für die damalige Leinwand geschaffen, der seinesgleichen sucht. Politische Mißstände, Rassenhaß, Hinrichtung, Wilderei, Krieg und sonstige Mißstände werden hier kritisch hinterleuchtet und sachlich dokumentiert. Obwohl einige Bilder dieses Filmes sicher nichts für schwache Nerven sind, stellen sie letztendlich nur die Wahrheit dar, denn nicht ist härter als die Realität.