Ihr Auftrag: Einen entführten Milliardär befreien und dessen Firma Knox Technologies vor dem sicheren Ruin bewahren. Unter der Leitung ihres charismatischen Playboy-Bosses, berühmt-berüchtigt dafür, sich selbst seinen engsten Mitarbeitern nie persönlich zu zeigen, greifen die drei Engel auf ihren weiblichen Charme sowie eine gehörige Portion Hightech und Kampfsport zurück, um sich selbst, Charlie und das Leben tausender Unschuldiger zu retten.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Wie man es von Columbia-Tristar-DVDs gewöhnt ist, bietet auch diese Scheibe optimale Schärfe und Detailszeichnung, hervorragend abgestimmte Farben, einen perfekten Kontrast und praktisch kein Rauschen. Insgesamt wirkt das Bild ausgesprochen harmonisch und brillant; es vermag zu jeder Zeit die Stimmung des Films richtig wiederzugeben. Leider wird die Höchstnote bei der Vorlage durch immer wieder auftretende leichte stehende Rauschmuster und durch eine Vielzahl von Filmdefekten - insbesondere während der ersten zehn Minuten - nicht erreicht. Gerade diese Filmdefekte sind für einen Film aus dem Jahr 2000 recht unverständlich. Die Kompression ist meist einwandfrei. Die Sequenz 'Fall auf dem Flugzeug' (gleich zu Beginn) zeigt aber leider eine Reihe von Kompressionsartefakten, u.a. Blockrauschen im Himmel, Einzelbilder mit Klötzchen und JPEG-artige Fehler um die Personen herum. Doch diese Störungen bleiben einmalig und nur für das geübte Auge sichtbar.
Unterschiede zwischen der englischen und der deutschen Tonspur sind kaum auszumachen; beide sind gut verständlich und die deutsche Fassung zeigt kaum die typischen Probleme einer Synchronisation. Musik und Effekte sind über jeden Zweifel erhaben und präsentieren sich vorne breit und insgesamt räumlich. Lediglich die Dynamik und der Subwoofer-Einsatz könnten noch ausgeprägter sein. Alles in allem sehr hörenswert, aber knapp an der Referenzqualität vorbei.
- Verschiedene Trailer
- Dokumentationen: Kostüme, Special Effects, Regisseur, Stunts / Martial Arts, Produktionsdesign / Ausstattung
- Szene im Aufbau
- Entfallene und erweiterte Szenen
- Entfallene Filmsequenzen und Versprecher
- Musikvideos
- Kommentar von Regisseur und Kameramann
- Filmografien: Schauspieler, Regisseur
- Web-Link
Bemerkungen:
Besonders erfreulich sind Extras, die in der Liste nicht erwähnt werden: DVD-Text (nützlich für DVD-Wechsler) und deutsche Untertitel für den Audiokommentar, gesprochen vom Regisseur und vom Kameramann. Der Audiokommentar ist überdurchschnittlich interessant, d.h. die Sprecher erzählen nicht nur den Film (mit viel Lob für die Schauspieler) nach, sondern berichten wirklich über die Dreharbeiten.
Bei 'Welt der Engel' handelt es sich um eine kurze Featurette (5 Min.) ohne wirklich neue Informationen; mehr bieten da fünf kleine Making-Ofs zu den Themen: der Regisseur (6 Min.), Kampftraining (7 Min.), Kostüme (3 Min.), Spezialeffekte (7 Min.) und 'Engel an Seilen' (3 Min.). Neben drei nicht verwendeten Szenen (5 Min.) und einer Reihe von Filmographien befinden sich auch die beiden Musikvideos 'Independent Woman' (von Destiny's Child) und 'Charlie's Angels 2000' (von Apollo Four Forty) (zusammen 8 Min.) auf der DVD. Das Extra 'Mißglückte Szenen und Versprecher' wiederholt eigentlich nur den Abspann. Lohnenswerter sind die fünf Trailer (auch für andere Filme), wobei der Trailer zu 'Charlie's Angels' in deutsch und englisch vorliegt. Praktisch alle anderen Extras sind englisch mit optionalen deutschen Untertiteln.
Auf der DVD befinden sich auch drei versteckte Extras; den Zugang findet man, indem man jeweils den Menüpunkt eines bestimmten Extras anwählt und dann statt 'Enter' die Taste 'nach rechts' auf der Fernbedienung drückt.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Bild- und Tonqualität, so wie die umfangreiche Ausstattung sprechen für sich: eine klare Kaufempfehlung für 'Drei Engel für Charlie'.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Sony DVP-CX850D (über RGB) Pioneer DV-717 (über S-Video)
Verstärker:
Yamaha DSP A1
Fernseher:
Sony KV-32WF1D
Dieses Review wurde am 08. April 2001 von Matthias Zepf
geschrieben.