Erfolgsregisseur Walter Hill schafft fast atemlose Spannung bis zur letzten Minute. Mit packend emotionalen Effekten wir die filmische Handlung zur Realität: Ein Verbrecher kann fliehen und legt, auf der Suche nach der Beute, die ihn hinter Gitter gebracht hat, eine grausige Spur. Für Jack Gates (Nick Nolte) Polizist in San Francisco, beginnen nun dramatische 48 Stunden. Auf der Jagd nach dem Verbrecher verbündet er sich mit dem Farbigen Regie Hannond, den er für 48 Stunden aus dem Gefängnis entlässt. Ihr Verhältnis zur Machtprobe und zum Auftakt von mitreißenden, intelligenten Actionszenen ...
WERBUNG
| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.85:1)
Bemerkungen:
Zunächst fällt natürlich der nicht anamorphe Transfer ins Auge, obwohl die Verpackung klar und deutlich sagt: 'Anamorphic Widescreen'. Das Bild zeigt eine - für das Alter des Films - ungewöhnliche Ruhe und Stabilität. Auch Rauschen fällt beim normalen Sehen kaum auf. Letzteres verdankt der Film aber dem übermäßigen Einsatz von Rauschfiltern, was dazu führt, daß der ganze Film ein einziges stehendes Rauschmuster ist. Schnelle Schenks haben Nachzieheffekte und schnelle Bewegungen einzelner Objekte führen zu Doppelkanten. Eine mittlere Anzahl Filmdefekte und sogar Dreck auf dem Film (oder schon auf dem Kameraobjektiv) stellen schon die zwei Punkte für die Vorlage in Frage. Farben und Schärfe sind wechselhaft.
Die Kompression dieses Matschs stellt bei durchweg mehr als 6 MBit/s kein Problem dar; nur bei der Betrachtung von Einzelbildern fällt etwas Blockrauschen auf.
In dem Maßwie das Bild enttäuscht, überrascht der (englische) Ton: Klarheitund Dynamik lassen kaum Grund zur Klage aufkommen. Die Surround-Effektesind überzeugend, selbst deutlich unterschiedlich Rear-Kanälesind immer wieder vorhanden. Der deutsche Ton ist etwas schwächerbeim Surround-Mix und hat das übliche Synchronisationsproblem, daßdie Stimmen zu laut und steril sind.
Der Trailergibt einen Punkt bei der Ausstattung. Das Menü ist langweilig wiebei fast allen Paramount-DVDs und zu Beginn wird man auch noch gefragt,in welcher Sprache man es haben will - statt die Player-Konfiguration auszulesen.Das Inlay besteht nur aus einem Blatt und 15 Kapitel sind für 90 Min.zu wenig. Und die Schreibfehler auf der Verpackungsrückseite habeneinen neuen Maximalstand erreicht: 'ein e grausige Spur', 'Hannond' statt'Hammond', 'Trailor' statt 'Trailer', 'Subtitles' statt 'Untertitel', 'Anamorphic'wo der Film eben nicht anamorph ist ...
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Insgesamt mitviel Nachsicht zwei Punkte für den ansprechenden Sound und den Verzichtauf Filmschnitte. Bild und Ausstattung sind diese DVD aber eher nicht wert.
Zum
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Sony DVP-CX850D (über RGB) Pioneer DV-717 (über S-Video)
Verstärker:
Yamaha DSP A1
Fernseher:
Sony KV-32WF1D
Dieses Review wurde am 21. August 2000 von Matthias Zepf
geschrieben.