Schriftstellerin Kay Eiffel (EMMA THOMPSON) ringt mit sich, wie sie ihren letzten und möglicherweise besten Roman abschließen soll – sie muss sich nur noch ausdenken, wie sie ihre Hauptperson, Harold Crick, am besten umbringen kann, dann wäre ihr Buch fertig. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass Harold Crick (WILL FERRELL) in der wahren Welt auf unerklärliche Weise tatsächlich am Leben – und sich plötzlich ihrer Worte bewusst ist, die nur er hören kann! Fiktion und Realität prallen aufeinander, als der zunehmend bestürzte Harold begreift, was Kay mit ihm vor hat und sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren beginnt. Denn er muss dringend einen Weg finden, wie er das Ende ihres Romans (und sein eigenes) abwenden kann…
WERBUNG
| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.85:1 - anamorph)
Bemerkungen:
"Stranger than Fiction" hätte vom Bild her wirklich eine Referenz DVD sein können, wäre da nicht die deutlich zu schwache Detailschärfe, sowie die nicht sonderlich sauber arbeitende Kompression. Letztere sorgt immer wieder für Blockrauschen und leichte Artefaktebildung. Und obgleich Nahaufnahmen recht detailliert erscheinen und auch die Kantenschärfe, bis auf hin und wieder leichtem ausfransen der Konturen, keinerlei Fehler mit sich bringt, so sorgen stehende Rauschmuster für sichtbare Mängel in puncto Detail – und Tiefenschärfe. Dabei sind die Farben stets natürlich und frisch und der Kontrast arbeitet sehr ausgewogen, wobei helle Flächen mitunter etwas steil erscheinen. Dank einem meist sehr guten Schwarzwert können wir uns aber in vielen Szenen über ein recht plastischen Transfer freuen. Defekte und Verschmutzungen sind keine auszumachen. Somit können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein, hätten uns aber deutlich mehr Detailreichtum gewünscht.
Gerne bedingt spielt sich das ganze sehr Front orientiert ab und überzeugt zumindest mit einer sehr guten Sprachwiedergabe. Räumlichkeit wird hierbei lediglich durch den Score und Umgebungsgeräusche erzeugt, letzteres ist aber kaum wirklich Wahrnehmbar und die meiste Zeit bleiben die Rears stumm. Sobald der Score einsetzt oder Rears für die Erzeugung von Regen, Umgebungsgeräuschen etc. genutzt werden, wirkt das ganze schon deutlich stimmiger, ist aber immer noch davon entfernt ein überzeugendes Ergebnis abzuliefern. Dafür fehlt es im entscheidenden Moment an Dynamik und Bass. Der englische 5.1-Mix unterscheidet sich nicht sonderlich vom deutschen Pendant.
Schöne, dennoch nicht ganz perfekte Umsetzung dieser tollen Komödie mit Will Ferrell. Vor allem in puncto Bildqualität hätten wir uns einen durchaus knackigeren Transfer gewünscht.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DVD-S75 (über RGB)
Verstärker:
Denon - AVR 2105
Fernseher:
Toshiba - 43 VJ 13
Dieses Review wurde am 14. August 2007 von Daniel Pereé
geschrieben.