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  • Hollywood: Der Streik ist zu Ende

  • "Der Streik ist zu Ende", teilte Patric Verrone, Präsident der Autorengewerkschaft Writers Guild of America (WGA), mit. Nach 100 Tagen Streik stimmten gestern 3.775 WGA-Mitglieder in einer geheimen Wahl mit 92,5 Prozent ab, den Arbeitskampf zu beenden. Die Arbeit sollte schon heute wieder aufgenommen werden. Die am Wochenende mit den Film- und Fernseh-Produzenten in den Tarifverhandlungen erzielte Vereinbarung sieht einen neuen Vertrag mit dreijährigen Laufzeit und Gehaltserhöhungen von etwa drei Prozent je Jahr vor. Im dritten Jahr soll auch die Weiterverwertung der Arbeiten der Autoren im Internet besser vergütet werden. Die Studios wollten das Honorar für Filme und Fernsehproduktionen ursprünglich auf eine Pauschale von 1.200 Dollar (800 Euro) begrenzen. Die Frage der Internetnutzung war der zentrale Streitpunkt des Arbeitskampfs. (Cinefacts berichtete)

    "This was not a strike we wanted, but one we had to conduct in order to win jurisdiction and establish appropriate residuals for writing in new media and on the Internet. Those advances now give us a foothold in the digital age. Rather than being shut out of the future of content creation and delivery, writers will lead the way as TV migrates to the Internet and platforms for new media are developed." sagte WGA-Präsident Patric Verrone über den Streik.

    Die US-Film und Fernsehautoren waren am 5. November 2007 in den Ausstand getreten. Nachdem die Verleihung der Golden-Globes kurzfristig abgesagt wurde, war bis zuletzt unsicher, ob die für den 24. Februar 2008 vorgesehene Verleihung der Oscar-Filmpreise reibungslos über die Bühne gehen würde.
Verfasst am 13.02.2008 um 08:30:00 Uhr von Vera Tidona RSS Logo Facebook Logo

 
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