| Samstag | 11. Februar 2012 | 12:16 Uhr | |
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Regisseur Oskar Roehler, dessen neuer Film "Lulu und Jimi" am 22. Januar in den deutschen Kinos startet, wird das biografische Drama "Jud Süss - Sympathie für den Teufel" inszenieren. Das Filmprojekt erzählt die tragische Geschichte des Schauspielers Ferdinand Marian, der in dem antisemitischen Hetzfilm "Jud Süß" von 1940 Hauptdarsteller war. Das Drehbuch von Klaus Richter ("Die Geschichte vom Brandner Kaspar") basiert auf der Biografie von Friedrich Knilli, "Ich war Jud Süß. Die Geschichte des Filmstars Ferdinand Marian".
Auf der Darstellerliste stehen Tobias Moretti ("1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde"), Martina Gedeck ("Der Baader Meinhof Komplex"), Justus von Dohnanyi ("Buddenbrooks"), Armin Rhode ("Alter und Schönheit") und Erika Maroszan ("Zauber der Liebe"). Im Film soll geschildert werden, wie der österreichische Schauspieler Ferdinand Marian, der in Berlin in den dreißiger Jahren in Filmen als Schurke und Frauenheld aufgetreten war, zu der Rolle des Jud Süß in dem Propagandafilm der Nazis gedrängt wurde. Marian versuchte die Rolle so zu spielen, dass die Titelfigur sympathische Züge bekam und ertränkte seine Schuldgefühle in Alkohol. Von seiner jüdischen Frau Anna entfernte er sich immer mehr. Marian kam 1946 bei einem Autounfall ums Leben, der Spekulationen zufolge Selbstmord gewesen sein soll.
| Verfasst am 09.01.2009 um 16:00:00 Uhr von bp | ![]() |
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Jud Süß - Film ohne Gewissen OT: Jud Süß - Film ohne Gewissen Drama, Biografie | Deutschland / Österreich | 2010 |
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