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Der italienische Regisseur Marco Amenta ("Das Phantom von Corleone") entwickelt einen englischsprachigen Film, der auf der Autobiografie "Banker to the Poor" von Muhammad Yunus basiert. Der Wirtschaftsprofessor und Friedensnobelpreisträger von 2006 baute in den siebziger Jahren die Grameen-Bank in seinem Heimatland Bangladesch auf, die Kleinstkredite an mittellose Frauen vergibt, damit sie eine eigene Existenz gründen können. Inzwischen hat die Bank schon Kredite an über vier Millionen Frauen und ihre Familien vergeben und damit zur Bekämpfung der Armut beigetragen. Das Modell der Mikrokredite wurde in über 50 Länder exportiert. Amenta adaptiert die Autobiografie, die auf Deutsch "Für eine Welt ohne Armut" heißt, zusammen mit Sergio Donati ("Man on Fire"). Yunus begleitet das Filmprojekt als Berater und überwacht die Entwicklung des Drehbuchs.
Gedreht werden soll Anfang 2010 in Bangladesch mit zwei indischen Hauptdarstellern, Schauspielern aus der Region und auch aus dem Westen. Der Film soll als internationale Koproduktion auf die Beine gestellt werden, auch die deutsche Pandora Film verhandelt über eine Mitwirkung. Als Vorbild für seinen Film sieht Amenta eine Erfolgsgeschichte, wie sie in "Slumdog Millionär" erzählt wurde.
| Verfasst am 27.02.2009 um 08:00:00 Uhr von bp | ![]() |
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Banker to the Poor OT: Banker to the Poor Zeitgeschehen, Biografie | Deutschland / Italien | 2010 |
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