| Samstag | 26. Mai 2012 | 20:33 Uhr | |
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Auf dem Münchner Filmfest hat es zum ersten Mal in 20 Jahren keinen Förderpreis Deutscher Film in den Kategorien Regie und Drehbuch gegeben. Die dreiköpfige Jury unter Vorsitz der Regisseurin Caroline Link ("Im Winter ein Jahr") äußerte sich bei der Verleihung am Mittwoch unzufrieden mit der Vorauswahl. Gemeinsam mit den beiden anderen Jurymitgliedern, dem Produzenten Uli Aselmann ("Der Hochzeitswalzer") und dem Schauspieler Maximilian Brückner ("Räuber Kneißl"), empfahl die Oscar-Preisträgerin, die Regularien für die Personen, die in Frage kommen, nochmal zu überdenken.
Bisher sollen die Preisträger für ihren ersten oder zweiten Langfilm bedacht werden, der in der Reihe Neue deutsche Kinofilme des Filmfests gezeigt wird. Und die Kandidaten sollen nicht älter als 35 Jahre sein. In diesem Nominierungskreis konnte die Jury allerdings keine qualitativ hochwertigen Beiträge finden. Die Stifter HypoVereinsbank, Bavaria Film und Bayerischer Rundfunk vergeben nun das bei der 21. Verleihung ungenutzte Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro an die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film.
Vergeben wurde jedoch der Förderpreis in der neuen Kategorie für Nachwuchsproduzenten. Die Jury sprach ihn Katharina Schöde für das Drama "Draußen am See" zu. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Nachwuchsschauspielerin Elisa Schlott für "Draußen am See" und ihr männlicher Kollege Max Kidd für "Hangtime - Kein leichtes Spiel".
| Verfasst am 02.07.2009 um 14:00:00 Uhr von bp | ![]() |
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