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| Hanna Schygulla erhält den Goldenen Ehrenbären (c) Future Image |
Goldener Bär für den Besten Kurzfilm
Die Internationale Jury der Berlinale Shorts haben bereits die ersten Bären verliehen. Unter den insgesamt 28 Beiträgen konnte als Bester Kurzfilm der schwedische Film "Händelse Vid Bank" ("Zwischenfall vor einer Bank") von Ruben Östlund die Jury überzeugen und gewann den Goldenen Bären. In nur 12 Minuten stellt der Film eine genaue und witzige Rekonstruktion eines missglückten Banküberfalls dar, der sich im Juni 2006 zu trug.
Der Silberne Bär geht an das israelische Drama "Hayerida" ("Der Abstieg") von Shai Miedzinski, indem eine Familie auf der Suche nach einem geeigneten Grabstein für den verlorenen Sohn. Als weitere Preise geht das Stipendium des DAAD Künstlerprogramms in Berlin an Adrian Sitarus rumänischen Film "Colivia" ("Der Käfig"). Nominiert für den europäischen Kurzfilmpreis wurde der belgische Kurzfilm "Venus vs Me" von Regisseurin Natalie Teirlinck.
Jackie Chan und Julianne Moorr stellen ihre Filme vor
Zwei Hollywoodstars stellten heute ihre Filme vor: Jackie Chan lud zur Europapremiere von „Little Big Soldier“ in den Friedrichstadtpalast und Julianne Moore warb für den Film „The Kids Are All Right“ von Regisseurin Lisa Cholodenko („Laurel Canyon“), der außer Konkurrenz in der Wettbewerbssektion lief. Darin geht es um das Lesbische Pärchen Nic (Annette Bening) und Jules (Julianne Moore), die dank einer Samenspende zwei Kinder haben. Als die Tochter Joni (Mia Wasikowska) im Begriff ist aufs College zu gehen, überredet ihr Bruder Laser (Josh Hutcherson) sie, den biologischen Vater ausfindig zu machen. Mit Frauenschwarm Paul (Mark Ruffalo) verstehen sie sich zunächst blendend, nur ihre beiden Mütter sind vergrätzt und wollen den Erzeuger nun selbst kennen lernen.
Regisseurin Cholodenko spielt geschickt mit schwul-lesbischen Klischees und spart nicht mit deftigen Schimpfwörtern, was nach der Aufführung großen Beifall bekam.
Moore sagte in der Pressekonferenz, dass „The Kids Are All Right“ ein Familienportrait sei, bei dem es nicht auf die sexuelle Orientierung der Beteiligten ankomme. Sie findet besonders interessant, dass in dem Film eine Langzeitbeziehung unter die Lupe genommen wird. Konventionellen Liebesgeschichten drehten sich meistens um das Kennenlernen und Verlieben zweier Menschen. Der „Bio-Dad“ Paul gehöre zur Familie einfach nicht dazu, weil er noch keine Gefühle oder Zeit in die Familie investiert habe.
Eine Langzeitbeziehung hatte Regisseurin Cholodenko auch mit ihrem Film.
Die Arbeiten am Drehbuch haben, so Cholodenko, fünf Jahre gedauert, dann hätten viele Interesse an dem Streifen gezeigt, aber keiner habe ihr Geld geben wollen – eine weitere Hollywoodgeschichte. Sie endet mit einem Happyend, denn es hat sich bereits eine Verleihfirma für den US-Markt gefunden.
Heute im Wettbewerb
„Shahada“ aus Deutschland, von Burhan
Qurbain. Mit Maryam Zaree, Carlo Ljubek, Jeremias Acheampong, Sergej Moya und Marija Skaricic
„Kaka Ya Provel Etim Letom“ („How I Ended This Summer“) aus Russland. Mit Grigory Dorygin und Sergej Puskepalis.
Außer Konkurrenz: „The Kids Are All Right“ aus den USA, von Lisa Cholodenkdenko. Mit Julianne Moore, Anette Bening und Mark Ruffalo.
| Verfasst am 18.02.2010 um 08:00:00 Uhr von Future Image | ![]() |
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Der Abstieg OT: Hayerida | The Descent Kurzfilm, Drama | Israel | 2009 |
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Der Käfig OT: Colivia | The Cage Kurzfilm, Drama | Niederlande / Rumänien | 2009 |
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The Kids Are All Right OT: The Kids Are All Right Komödie, Familie, Drama | USA | 2010 |
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Venus vs Me OT: Venus vs Me Kurzfilm, Drama | Belgien | 2009 |
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Zwischenfall vor einer Bank OT: Händelse vid bank | Incident by a Bank Kurzfilm, Drama | Schweden | 2010 |
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