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| Produzent Bernd Eichinger (c) BR |
Der deutsche Filmproduzent Bernd Eichinger ist überraschend am Montagabend in Los Angeles im Alter von 61 Jahren verstorben, bestätigt die Produktionsfirma Constantin Film. Demnach erlag er im Kreise seiner Familie und einigen Freunden einem plötzlichen Herzinfarkt.
Der in Bayern aufgewachsene Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur Bernd Eichinger gehörte seit mehr als 30 Jahren der Constantin Film Produktion u.a. auch als Mitbesitzer an. Seine Filmkarriere begann in den 70er Jahren, mit dem Drogendrama "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo " schaffte er den Durchbruch. Es sollten zahlreiche auch internationale Produktionen folgen wie Micheals Ende "Die unendliche Geschichte" (1986), "Der Name der Rose" mit Sean Connery (1986), "Letzte Ausfahrt Brooklyn" (1989), "Das Geisterhaus" (1993), " Fräulein Smillas Gespür für Schnee" (1997) und "Der Campus" (1998).
Zu seinen neueren Werken gehören Blockbuster wie die "Resident Evil"-Filmreihe mit Milla Jovovich, "Fantastic Four" und der Nachfolger " Fantastic Four 2", Tom Tykwers "Das Parfum", sowie der international gefeierte Kinofilm "Der Baader Meinhof Komplex" über die RAF. Zuletzt arbeitete er an einer Verfilmung des bekannten Entführungsfalls der jungen Österreicherin Natascha Kampusch.
Bernd Eichinger wurde mehrfach für seine Produktionen ausgezeichnet, darunter auch mit dem Deutschen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis. Darüber hinaus gewann seine Produktion "Nirgendwo in Afrika" einen Oscar als Bester fremdsprachiger Film. Erst vor einem Jahr erhielt Eichinger beim Deutschen Filmpreis den Ehrenpreis für sein Werk überreicht.
| Verfasst am 25.01.2011 um 19:30:00 Uhr von Vera Tidona | ![]() |
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