Die Yellow
Press hat derzeit ein Lieblingsthema: Die angebliche Beziehung zwischen
Angelina Jolie und Brad Pitt. Die beiden geben dazu keinen Kommentar ab, zeigen
sich aber auf der anderen Seite in einer 60seitigen Fotostrecke der “M”, einem
Schwestermagazin der “Vogue” als Ehepaar in den 60er Jahren. Chefredakteur
Dennis Freedman sagte darüber, dass Kunst und Sozialkritik im Vordergrund des
Projekts stünden: “Wir wollten einerseits das Idealbild einer Familie und
andererseits die dunklen Seite der Ehe zeigen.” Dagegen haben weder Pitt noch
Jolie etwas einzuwenden. Doch wenn es um die Jagd nach Bildern geht, zeigen sie
wenig Verständnis für reich entlohnte Paparazzis. Besonders diejenigen unter
ihnen, die die beiden Schauspieler beim gemeinsamen Strandurlaub in Kenia
ablichteten, sind ihnen ein Dorn im Auge. Pitt dazu: “Es ist unglaublich, dass
die Typen eine halbe Million Dollar für diese Bilder gekriegt haben. Überlegen
Sie mal, was man mit so viel Geld Sinnvolles hätte machen können. Verdammt,
dafür hätte ich die Bilder glatt selber geschossen!” Also: Aufruf an alle
Schauspieler: Engagiert Paparazzis, lasst euch in einer möglichst offenherzigen
Situation ablichten, verkauft die Bilder für ein Vermögen und spendet sie einem
wohltätigen Zweck. Und die Welt wird eine Bessere...