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  • "Manderlay": Lars von Trier und sein toter Esel

  • Für seinen Film „Manderlay“ hatte Lars von Trier einen Esel zuerst einschläfern und dann schlachten lassen. Damit sollte gezeigt werden, wie hungernde Einwohner einer US-Stadt sich mit dem Fleisch des Esels Nahrung verschaffen. Aus Protest gegen die Schlachtung des Esels hatte bereits der Schauspieler John C. Reilly („The Aviator“) die Dreharbeiten verlassen. Nun bekam von Trier nach eigenen Angaben ca. 300 Mails von Tierschützern. Daraufhin strich er alle Aufnahmen der Schlachtung aus seinem Film. In einem Antwortschreiben begründete er diese Entscheidung damit, dass er sein grundlegendes soziales und politisches Anliegen nicht vom Streit über einen toten Esel überschatten lassen wolle. „Manderlay“ ist nach „Dogville“ der zweite Teil einer geplanten Trilogie über die USA. Die Premiere des Films ist für den Juni diesen Jahres geplant.
Verfasst am 03.03.2005 um 10:00:00 Uhr von Anke Hermann RSS Logo Facebook Logo

 
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    Kino-Plakat von Manderlay Manderlay
    OT: Manderlay
    Drama |  Dänemark / Schweden |  2005

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