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"V for Vendetta" ist die mit Spannung erwartete Verfilmung der Vorlage eines Comicbuchs von Alan Moore und David Lloyd. Der Film wurde auf der Berlinale vorgestellt. Das Script zum Erstlingswerk des australischen Regisseurs James McTeigue stammt von den "Matrix"-Machern und den Wachowski-Brüdern. Joel Silver hat produziert. Der Film spielt in London und wurde, bis auf einige notwendige Aufnahmen von britischen Regierungsgebäuden, komplett in Babelsberg gedreht.
In Großbritannien hat mit Tricks und Intrigen ein faschistisches Regime die Macht übernommen und hält seine Bürger durch Angst, Unterdrückung und gezielte
Desinformation in den Medien bei der Stange. Evey (Nathalie Portman) wird von einem geheimnisvollen, maskierten Mann namens "V" (Hugo Weaving) vor den Schergen des Regimes gerettet und wird zur Komplizin bei seinem Plan, die Regierung zu stürzen.
Um ihren Film vorzustellen waren neben Regisseur McTeigue und Produzent Silver auch Nathalie Portman (Evey), Hugo Weaving (V), Stephen Rea (Inspektor Finch) und John Hurt angereist. Letzterer spielt Sutler, den Hochkanzler, und verkörpert somit das genaue Gegenteil seiner Rolle als Regimegegner in "1984". "Das kam mir auch in den Sinn", sagte Hurt in der Pressekonferenz. "Man hat nicht oft die Gelegenheit, beide Seiten der Medaille zu spielen." Regisseur McTeigue hatte genau diesen Effekt im Sinn, um die "ikonische Figur" Hurts zu konterkarieren. McTeigue glaubt, dass dieser sehr politische Film, trotz seiner "Popcon-Tauglichkeit", für lebhafte Diskussionen sorgen wird.
Natalie Portman ist da ganz seiner Meinung und fügt hinzu, dass ihrer Meinung nach schon das gemeinsame Ansehen eines Films und darüber zu sprechen ein sozialer Akt und somit politisch ist. Sie selbst sei ein großer Fan das Comics, das sie selbst erst nach dem Drehbuch entdeckt hat. Sie stellt heraus, dass die Evey im Film weniger der Stereotypen Comic-Mieze entspricht. Sie ist keine Prostituierte, sondern ein etwas erwachseneres Mädchen, das sich durchschlägt. Auch entscheidet sich die Film-Evey ganz klar für ihr politisches Engagement, während das im Comic nie ganz klar werde.
Da Hugo Weaving als "V" die ganze Zeit eine Maske trägt, war er sehr auf seine Stimme angewiesen. Das Zuhören sei sehr viel wichtiger, wenn man das Gesicht einer Person nicht sehen könne. Weaving war von der Maske allerdings nicht begeistert. "Es war heiß darunter und ich fühlte sich von den anderen Schauspielern isoliert." Aus Zeitmangel habe er sich nicht lange auf die Rolle vorbereiten können und sei gleich ins kalte Wasser gesprungen. "Ich musste mich dabei sehr auf meinen Instinkt verlassen," sagte Weaving. Das Comic habe er nur in Auszügen gelesen und manchmal als Referenz benutzt.
Vom Drehort in Babelsberg zeigte sich besonders Produzent Joel Silver begeistert. Es gäbe hier eine großartige Infrastruktur und sehr talentierte Leute. Er möchte gern wieder in Babelsberg drehen, weiß aber noch nicht wann. "Es hätte gar nicht besser sein können", schwärmt Silver. Auch Nathalie Portman ist ein Fan der Stadt. Sie liebt besonders, dass sich Berlin ständig ändere, wogegen sich ihre Heimatstadt New York eher anfühle, als sei alles schon fertig: "Ich liebe Berlin!"
| Verfasst am 15.02.2006 um 09:30:00 Uhr von Future Image | ![]() |
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V wie Vendetta OT: V for Vendetta Thriller, Science Fiction, Action | Deutschland / Großbritannien / USA | 2005 |
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