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| Jeanette Biedermann gibt ihren Fans Autogramme |
Auch Hollywoodprominenz war zur Deutschlandpremiere am 28. Juni für Dreamworks neuesten Animationsfilm „Ab durch die Hecke“ nach Köln angereist. Zusammen mit Produzent Jeffrey Katzenberg und Regisseur und Autor Karey Kirkpatrick war den Star der amerikanischen Version, Bruce Willis mit an Bord. Er spricht den Waschbären RJ, zu der in der deutschen Version Richie heißt.
Der ist ein kleiner Gauner: Halb Dieb, halb Trickbetrüger mogelt er sich charmant durchs Leben. Willis hat es großen Spaß gemacht, Richie zu sprechen. „Er ist ein wagemutiger Waschbär, der David Addsion des Tierreichs.“, so Willis mit einer Anspielung auf die Figur, die er in der Serie „Das Model und der Schnüffler“ spielte.
Weil Willis auf einer amerikanischen Militärbasis in Deutschland geboren wurde, spricht der amerikanische Schauspieler auch ein wenig Deutsch, „Aber bestimmt nicht so gut, wie der Junge, der bei Euch den Job übernommen hat.“
Der „Junge“, der in der in unserer heimischen Version Richie spricht, ist ein ausgewachsener Kerl, nämlich der Ex-Bond-Bösewicht Götz Otto. Da er bereits durch seine Körpergröße einschüchternd wirkt, ist der Schauspieler bislang oft als Bösewicht besetzt worden und konnte sein komödiantisches Talent nicht nutzen. In „Ab durch die Hecke“ hatte er reichlich Gelegenheit dazu und auch auf der Premiere kam er zum Zug. Da die Fans von Kollegin Jeanette Biedermann, die das Opossum Heather spricht, ganz klar an den kreischenden „Jeannie“ rufen zu identifizieren waren, riefen nach ihm und seinem Kollegen Ben Becker, Vincent der Bär, keine Teenie-Girls. Also fing er selbst an „Ben“ zu rufen – bis der Chor dann mit machte.
Komiker von Beruf sind dagegen die Sprecher von Richies Waldtierkollegen Hammie und Verne. Die Comedians Ralf Schmitz und Bernhard Hoëcker hauchten ihnen Leben ein. Schmitz ist von Hammie begeistert „Ich wollte schon immer ein Eichhörnchen sprechen. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagt er und hoppelt davon – augenscheinlich ist ihm seine Figur schon zur zweiten Natur geworden. Auch Hoëcker hatte sich bei der Premiere seiner Rolle, der Schildkröte Verne, optisch angepasst und erschien ganz in grün.
„Ab durch die Hecke“ beruht auf dem beliebten Comicstrip von Michael Fry und T. Lewis. Seit 1995 werfen die Waldtiere in vielen amerikanischen Tageszeitungen einen ironischen Blick auf die Vorlieben und Schwächen der Menschen in der Vorstadt. Der Film spielte bereits vor dem Deutschlandstart am 6.Juli 170 Millionen Dollar ein.
| Verfasst am 06.07.2006 um 00:00:00 Uhr von Future Image | ![]() |
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