Cameron (Joseph Gorden-Levitt) ist ohne Frage ein Streber, aber ein Streber der das Herz am rechten Fleck hat. Neu an der High School gehört er von Anfang an zu den Außenseitern, denn die Schüler teilen sich deutlich in zwei Gruppen: die die In sind, also die Schönen, Reichen und deswegen absolut Arroganten, und halt die die Out sind, die Streber, Loser und die, die sich den Regeln der In-Gruppe wiedersetzen.
Bianca Stratford (Larisa Oleynik) gehört fast zur In-Gruppe. Und sie will umbedingt dazugehören, denn ansonsten kommt sie auch nicht an ihren Traumboy Joey Donner (Andrew Keegan) ran. Der ist nämlich auch ganz scharf auf die naive Zehntklässlerin, hat jedoch keine Gelegenheit, sie überhaupt anzubaggern. Denn Biancas neurotischer Vater (Larry Miller) hat eine Hausregel aufgestellt: Bianca darf so lange nicht mit Jungs ausgehen bis ihre ältere Schwester Katarina (Julia Stiles) auch Dates hat.
Die Regel hat Daddy natürlich mit dem Wissen erfunden, daß Katarina sich freiwillig jedem Kerl widersetzt, denn Kat gehört zur Out-Gruppe, sie hasst diese arroganten Neureichen wie Joey Donner die ihrer Ansicht nach nur Müll im Kopf haben. Sie ist lieber zu allen rotzfrech und hat auch keine Bedenken vor Gewaltanwendung, sollte ihr jemand blöd kommen. Während Bianca darüber grübelt, was sie nun tun soll, hat sie keine Ahnung, dass sie von dem schüchternen Cameron angebetet wird. Der weiß um ihre Misere und entwickelt einen abenteuerlichen Plan. Er will Kat einen Freund besorgen, diesen gegen den miesen Joey ausspielen und dadurch am Ende Bianca bekommen. Ein Plan der große Schwierigkeiten bereiten soll.
Zum Schein freundet sich Cameron mit Joey an, erklärt ihm den ersten Teil des Plans, so dass Joey den als Killer verschrienen Patrick (Heath Ledger) anheuert, Kat zu becircen. Der willigt etwas widerwillig ein, denn er findet den Plan ganz schön mies, braucht aber die Kohle. Und so beginnt Patrick, dem man nachsagt, dass er Enten lebendig bis auf die Knochen abnagen würde und wegen Mordes im Gefängnis saß, die schöne Katarina zu umschwirren - und verliebt sich dabei natürlich in sie.
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| FILMKRITIK
"10 Dinge, die ich an Dir hasse" ist eine recht typische High-School-Komödie, die sich im Großen und Ganzen an aktuellen Vorläufern wie "Eine wie keine" orientiert. Jedoch ist der Film wesentlich bissiger als dieser, aber auch oftmals alberner, denn er fertigt eine völlig überzeichnete und überhöhte Karrikatur der amerikanischen Schulen an. Da der Film seine, oftmals sehr spaßigen Gags aus diesen Überzeichnungen zieht ist er leider nicht mehr als harmlose Unterhaltung ganz nach dem Motto: zum linken Ohr rein – zum rechten Ohr wieder heraus.
Kein wichtiger, aber doch sehr netter und unterhaltsamer Film für Zwischendurch. Allerdings mit, mal wieder, drei neuen Sternchen am Next Generation of Hollywood-Himmel: zum einen Heath Ledger, der recht talentiert erscheint, zum anderen Julia Stiles und Larisa Oleynik, die auch beide gut spielen, deren gutes Aussehen aber, wie eigentlich immer in solchen Filmen, eher im Vordergrund steht.
| FAZIT
Eine nette Komödie, die viel Kurzweil und Unterhaltung bietet und trotz ihrer Harmlosigkeit nicht an Charme und Esprit verliert.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
Gesamtwertung:
Autor: Sebastian Schmidt
| FILMPLAKAT
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