Sonntag | 27. Mai 2012 | 02:52 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Reviewübersicht > Reviewdetails
  • FILM REVIEW | 10 Dinge die ich an Dir hasse
  • 10 Dinge die ich an Dir hasse

    Komödie, Romanze | USA 1999
  • | INHALTSANGABE

  • Cameron (Joseph Gorden-Levitt) ist ohne Frage ein Streber, aber ein Streber der das Herz am rechten Fleck hat. Neu an der High School gehört er von Anfang an zu den Außenseitern, denn die Schüler teilen sich deutlich in zwei Gruppen: die die In sind, also die Schönen, Reichen und deswegen absolut Arroganten, und halt die die Out sind, die Streber, Loser und die, die sich den Regeln der In-Gruppe wiedersetzen.

    Bianca Stratford (Larisa Oleynik) gehört fast zur In-Gruppe. Und sie will umbedingt dazugehören, denn ansonsten kommt sie auch nicht an ihren Traumboy Joey Donner (Andrew Keegan) ran. Der ist nämlich auch ganz scharf auf die naive Zehntklässlerin, hat jedoch keine Gelegenheit, sie überhaupt anzubaggern. Denn Biancas neurotischer Vater (Larry Miller) hat eine Hausregel aufgestellt: Bianca darf so lange nicht mit Jungs ausgehen bis ihre ältere Schwester Katarina (Julia Stiles) auch Dates hat.

    Die Regel hat Daddy natürlich mit dem Wissen erfunden, daß Katarina sich freiwillig jedem Kerl widersetzt, denn Kat gehört zur Out-Gruppe, sie hasst diese arroganten Neureichen wie Joey Donner die ihrer Ansicht nach nur Müll im Kopf haben. Sie ist lieber zu allen rotzfrech und hat auch keine Bedenken vor Gewaltanwendung, sollte ihr jemand blöd kommen.

    Während Bianca darüber grübelt, was sie nun tun soll, hat sie keine Ahnung, dass sie von dem schüchternen Cameron angebetet wird. Der weiß um ihre Misere und entwickelt einen abenteuerlichen Plan. Er will Kat einen Freund besorgen, diesen gegen den miesen Joey ausspielen und dadurch am Ende Bianca bekommen. Ein Plan der große Schwierigkeiten bereiten soll.

    Zum Schein freundet sich Cameron mit Joey an, erklärt ihm den ersten Teil des Plans, so dass Joey den als Killer verschrienen Patrick (Heath Ledger) anheuert, Kat zu becircen. Der willigt etwas widerwillig ein, denn er findet den Plan ganz schön mies, braucht aber die Kohle. Und so beginnt Patrick, dem man nachsagt, dass er Enten lebendig bis auf die Knochen abnagen würde und wegen Mordes im Gefängnis saß, die schöne Katarina zu umschwirren - und verliebt sich dabei natürlich in sie.
    WERBUNG
      • | FILMKRITIK

      • Nein, dieser Film ist keine Kinoversion der Kult-Sitcom rund um Al Bundy, sondern wieder einmal eine Highschool-Komödie aus Hollywood. Man nahm sich an niemand geringerem Anleihen als bei William Shakespeare persönlich. Dessen Werk "Der widerspenstigen Zähmung" diente als Vorlage für diese Komödie. Der Stoff wurde auf nette Art und Weise aufgearbeitet, allerdings interpretierte man Shakespeare sehr sehr wage, sodass nur die Namen der Akteure auf Anhieb an den Altmeister erinnern.

        Von den Schauspielern her ist festzustellen, dass man hier gänzlich auf Hollywood-Stars verzichtet und auf unverbrauchte Talente gesetzt hat. Alle gaben prinzipiell ihr bestes, nur Julia Stiles als Katarina wirkte auch als Furie ziemlich sympathisch. Heath Ledger hatte eine besonders köstliche Szene, als er Katarina am Footballfeld ein Ständchen zum besten gab. Dies war sogar die beste Szene des Films. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen und ich möchte ihn sogar mit „Notting Hill“ und „Runaway Bride“ auf eine Qualitätsstufe stellen. Wer sich nach "Eine wie keine" geschworen hat, sich nie wieder eine Teenie-Komödie anzusehen, der dürfte einiges verpassen.
      • | FAZIT

      • Eine nette Komödie, die viel Kurzweil und Unterhaltung bietet und trotz ihrer Harmlosigkeit nicht an Charme und Esprit verliert.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Claus Schlamadinger

      • | Userwertung

      Wertung: 0.0/10 (0 votes)

      • | Cinefacts bei Facebook
      Facebook Logo
        • | WEITERE INFOS
            •   AKTIONEN