Den ersten Teil fand ich einfach nur genial und hatte natürlich auch große Hoffnungen und Erwartungen für den zweiten Teil. Doch die wurden leider enttäuscht. Ok, auch hier gibt es wieder eine sehr okkulte Geschichte, düstere Szenerien und eine sehr dämonische Atmosphäre. Aber irgendwie wirkt die gesamte Story einfach viel zu platt und konstruiert. Ziemlich bescheuert war auch die Tatsache, dass Christopher Lee einen Nazi gespielt hat. Irgendwie passte das da gar nicht in den Film rein. Auch fehlte mir hier irgendwie Vincent Cassel. Besonders nervig natürlich auch wieder eine Menge Logikfehler (vor allem die Funkgeräte seien hier erwähnt...). Naja, 90 ärgerliche und doch gruselige Minuten. Kann man sich mal geben.
Zunächst einmal sollte gesagt sein, dass Komissar Niemans die einzige Gemeinsamkeit mit Teil I ist; ansonsten hat "Die Engel der Apokalypse" überhaupt nichts mit Teil I zu tun.
Der Film hat zwar eine etwas "hanebüchene" Story, die einige Logik-Lücken aufweist, dennoch ist es ein sehr guter Thriller. Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute stets unterhaltsam, ein "richtiger" Thriller eben.
Wie schon in "Teil" I sind Stimmung, Handlung und die (extrem gute) Filmmusik wieder perfekt aufeinander abgestimmt und erzeugen insgesamt die passende düstere Atmosphäre.
Fazit: Ein solider Thriller, den ich persönlich sogar besser als "Teil" I finde.
Die Fortsetzung von "Die purpurnen Flüsse" bietet zwar einige riesige Logiklöcher ist jedoch an sich "runder". So wirkt das Ende nicht so aufgesetzt wie beim vorgänger. Ansonsten bekommt man hier wieder einen höchst spannenden Mysteryhriller geboten.