Sonntag | 27. Mai 2012 | 06:02 Uhr
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  • USERKOMMENTARE | Unterwegs nach Cold Mountain
  • Reich-Ranitzki | Ein Leinwandepos mit grandiosen Bildern
  • Mein Vorgänger hat die Geschichte kurz zusammengefaßt. Hier möchte ich nicht weiter drauf eingehen. Der Oscar für Renee Zellweger war absolut berechtigt. Sie hat mit ihrem unbekümmerten positiven Charme immer wieder Nicole Kidman aufgebaut. das gehörte so zum Film und hat nichts mit der Mischung Drama kontra Komödie zu tun. Dem Betrachter wird eine schöne Geschichte präsentiert, eingebettet in stivolle Bilder eines Bürgerkriegslandes. Rauh und prächtig. Tragisch das Ende, aber so ist es nun mal in einem Drama.
  • 08.05.2005 Bewertung: stern stern stern stern stern
    • -Commander- | Guter Film
    • Gleich vorweg. Die vielen Oscarnominierungen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Vor allem die Nominierung für den Besten Film halte ich nicht für gerechtfertigt. Ebenso für den Besten Score, denn wenn ich in dem Film den Score wahrgenommen habe, dann war er entweder unpassend oder schlichtweg nicht intensiv genug und somit ungeeignet um die Dramatik zu unterstützen.
      Der Film beginnt mit einem furiosen Auftakt in den Schlachtengräben von Petersburg zur Zeit des Bürgerkrieges in Amerika. Wir werden Zeuge wie Innman (gespielt von Jude Law) in den Schützengräben fast stirbt und wie er in all dem Gemetzel nur einen Gedanken hat. Er denkt an ein Ada (gespielt von Nicole Kidman), die er des Krieges wegen verlassen hat, obwohl er sie noch nicht einmal richtig kennengelernt hat. Dies wird in Rückblenden erzählt. Es bahnte sich eine enge Beziehung an, doch dann brach der Krieg aus, und Innman musste sie verlassen bevor es richtig los ging.
      Von nun an hat der Film zwei Handlungsebenen. Einmal die Geschichte von Innman, der auf dem Weg zurück zu Ada nach Cold Mountain ist, und eben die Geschichte von Ada selbst, die, zurück gelassen, mit sich selber klar kommen muss, nachdem auch noch ihr Vater stirbt.
      Beide Geschichten sind sehr authentisch erzählt. Man merkt, dass viel Wert auf Kostüme und die damaligen Gepflogenheiten gelegt wurde. Auch wenn einige Personen in diesem Film den Eindruck vermitteln, dass früher auch Geisteskranke ein normales Leben führen konnten (besonders deutlich bei dem Mann mit den zahlreichen Frauen ;)).
      Doch leider hat der Film zwei große Probleme.
      Zum einen kann sich der Film nicht so richtig entscheiden ob er nun sentimental oder lustig sein soll. Ich bin kein großer Freund von Tragikkomödien. Entweder man macht einen lustigen Film oder einen sentimentalen. Mit der Kombination aus beidem kann ich mich nicht so recht anfreunden. So auch hier. Ich persönlich hätte die sentimentalen Szenen auf das nötige Minimum reduziert, und den Film somit etwas heiterer wirken lassen. In der einen Minute gibt es witzige Dialoge und direkt im Anschluss stirbt einer der Symphatieträger des Films. Das passte einfach nicht. Da somit sowohl das Humorvolle als auch dasTtragische abgeschwächt wurde.
      Und zum anderen kämpft der Film vor allem am Anfang mit sehr langatmigen Passagen. Insgesamt dauert es einfach zu lange bis die Handlung so richtig in Fahrt kommt. Man kann das allerdings auch positiv sehen, denn hier war es sicherlich recht förderlich die Personen erstmal einmal richtig zu charakterisieren. Doch es wäre schön gewesen, wenn dies mit etwas mehr Spannung geschieht. Die Charakterisierung hätte man auch schon allein deswegen verkürzen können, weil die Schauspieler wirklich sehr gute Leistungen abgeliefert haben, und somit schon für sich selbst "gesprochen" hätten. Die Oscarnominierungen für Jude Law, Nicole Kidman und Renee Zellweger sind durchaus berechtigt. Vor allem Renee Zellweger konnte mich als alte Schrulle begeistern.
      Ansonsten muss man noch positiv erwähnen, dass Cold Mountain auch bis in die kleinsten Nebenrollen sehr gut besetzt war.
      Brendan Gleeson (28 Days Later, Gangs of New york), Philip Seymour Hoffman (Magnolia, The Big Lebowski), Natalie Portman (Star Wars I und II, Leon der Profi) und Donald Sutherland (The Italian Job, Die Jury) bilden ein durchweg gutes Nebendarsteller Repertoir.
    • 29.01.2005 Bewertung: stern stern stern stern stern
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          Wertung: 6.2/10 (6 votes)

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