Seit Jahrhunderten herrscht ein erbitterter Krieg zwischen Autobots und Decepticons, unterschiedlichen Arten außerirdischer Roboter. Dieser Krieg bedroht auch die Menschheit, nachdem der "Allspark", Ressource neuer Lebensenergie auf die Erde gestürzt ist. Nun befinden sich die Autobots auf der Mission, den "Allspark" zu finden und zu zerstören, bevor er dem teuflischen Megatron, Anführer der Decepticons in die Hände fällt. Denn dieser plant nichts Geringeres als die Unterwerfung des gesamten Universums.
Als erstes bekommen das einige US-Soldaten zu spüren, die sich auf einem Stützpunkt in Qatar befinden. Ein zunächst harmlos erscheinender Hubschrauber verwandelt sich vor ihren Augen in eine gigantische Kampfmaschine. Innerhalb kürzester Zeit ist das gesamte Lager zerstört, die wenigen Überlebenden versuchen derweil verzweifelt, Kontakt zur Regierung aufzunehmen.
Die kämpft gleichzeitig gegen einen Angriff ganz anderer Art. Erstaunlich geschickte Hacker haben sich in ihr Computersystem eingeschlichen und sind im Begriff, sämtliche Geheimakten zu durchforsten. Der jungen Spezialistin Maggie Madsen ist schnell klar, dass es sich kaum um einen menschlichen Aggressor handeln kann, ernst genommen wird sie mit ihrer Behauptung allerdings nicht.
Dieses Gefühl kennt der unbeliebte Schüler Sam Witwicky nur zu gut. Von der näher rückenden Bedrohung hat er bisher allerdings noch rein gar nichts mitbekommen. Dann überstürzen sich jedoch die Ereignisse, als sein Vater sich bereit erklärt, ihm sein erstes Auto zu finanzieren, einen angerosteten gelben Camaro. Dieser entwickelt nach kurzer Zeit ein beängstigendes Eigenleben. Dumm nur, dass niemand Sam Glauben schenken will, als er versucht, der Polizei zu erklären, was sich hinter seinem Gefährt verbirgt.
Auf seiner Seite steht nur Mikaela, Sams Angebetete, nachdem sie unfreiwillig zur Augenzeugin wird, als sich der Camaro in einen riesigen Roboter verwandelt. Ihre Angst vor dem bedrohlich großen Alien verfliegt, als sie merken, dass von dem Autobot – Bumblebee sein Name – keine Gefahr für sie ausgeht. Die Angst ist allerdings schnell wieder da, als Sam erfährt, dass ausgerechnet er den Schlüssel für den Standort des "Allspark" besitzt. Und dass die Decepticons bereits Jagd auf ihn machen… .
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| FILMKRITIK
Seit 1984 die Transformers von der Spielzeugindustrie erfunden wurden, sind sie aus so manchem Kinderzimmer nicht mehr wegzudenken. Jetzt erobern sie auch die Kinoleinwand und das mit solcher Wucht, dass sie im diesjährigen Sommerloch einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden. Das jedoch in erster Linie bei Fans digitaler Animation und wandlungsfähiger Roboter.
Und das sind auch genau die beiden Dinge die im Mittelpunkt des Films stehen. Die Computeranimation scheint in "Transformers" kaum noch Grenzen zu kennen. Digital- und Realwelt verschmelzen derart miteinander, dass auch die wildesten Interaktionen zwischen Mensch und Roboter fast natürlich erscheinen.
Bei den guten Autobots erhalten ihr Anführer Optimus Prime und Bumblebee – Sams Beschützer – die größten Rollen. Der böse Megatron kommt erst gegen Ende zum Zug, doch seine nicht minder bösartigen Spießgesellen sorgen für genügend Gegenwind, um die menschlichen Helden des Films herauszufordern. Da diese sich neben den Giganten ohnehin recht unwichtig ausnehmen, ist auch ihr Schauspiel nicht allzu wichtig und soll hier auch nicht weiter thematisiert werden.
Immerhin besitzt die sympathisch verschrobene Hauptfigur Sam Witwicky ausreichend Sprachwitz, um die ansonsten eher unangenehme Situation, in der er sich befindet ein wenig aufzulockern. Insgesamt herrscht ein angenehmes Gleichgewicht von Action und Humor. Für letzteren sorgt auch John Turturro, der als mysteriöser Geheimagent eine reichlich überdrehte Rolle auf den Leib geschneidert bekam, an der er sichtlich Spaß hatte.
Die verschiedenen Handlungsstränge des Films sind zwar nicht sehr tiefgründig und auch nicht besonders elegant miteinander verwoben, aber Fans der Transformer werden sich daran wohl kaum stören. Ebenso verhält es sich mit der bombastischen Musik, die in ihrer ganzen heroischen Aufdringlichkeit nach einer gewissen Zeit deutlich nervt.
Störender sind da allerdings das regelmäßig wiederholte Mantra des Films, "No sacrifice, no victory!", und die sich wiederholenden patriotischen Monologe. Im Endeffekt ergibt das eine imposante Mischung aus Testosteron, Heldentum und kreativer Kriegsmaschinerie. Wenn das aufeinandertrifft, dann kracht und knallt es mit wummernden Bässen und es lässt sich eindeutig sagen: Der Film ist etwas für Augen und Gehör und nichts fürs Gehirn. Das darf man getrost abschalten.
| FAZIT
"Transformers" ist bombastisch. Freunde erstaunlich guter CGI-Effekte und Fans der wandlungsfähigen Roboter werden voll auf ihre Kosten kommen.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung