Billy (Jamie Bell) wächst unter harten Bedingungen auf: seine Mutter ist gestorben, sein Vater und sein älterer Bruder arbeiten in einer Kohlenmine im Nordosten Englands und streiken. Das Leben in dieser Arbeiter-Familie ist für Billy besonders schwer, weil er sehr sensibel ist und andere Interessen hat, als sein Vater sich wünscht. Billy soll boxen, doch bald stellt sich heraus, daß sein Talent und seine Leidenschaft dem Ballett gilt. Vater und Bruder wollen dies auf keinen Fall zulassen, doch Billy gibt so schnell nicht auf...
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| FILMKRITIK
Der renommierte englische Theaterregisseur Stephen Daldry gibt mit "Billy Elliot - I will dance" sein Spielfilm-Regiedebüt. Der Film zeigt die Entfaltung des kleinen Billy (gespielt von Jamie Bell), einem Kind aus der Arbeiterklasse, der zwischen Streik und finanzieller Misere in seiner Familie eine große Leidenschaft für das Tanzen entwickelt. Die Geschichte von Billy zeigt die Entwicklung eines Jungen, der sich den sozialen Konventionen widersetzt, indem er sich seiner Leidenschaft, dem Ballett, widmet und das ihm zur Pflicht gewordene Boxen aufgibt.
Die Geschichte ist auf glaubwürdige, einfühlsame Weise erzählt, ohne in Pathos oder Gefühlsduselei zu verfallen. In wundervollen Aufnahmen und mit choreographischen Meisterleistungen sieht man Billy alleine durch heruntergekommene Straßen und Hinterhöfe, oder mit seiner dreißig Jahre älteren Ballettlehrerin (Julie Walters) im Studio tanzen. Obwohl Gefühlskino nicht jedermanns Sache ist, sollte man sich den sehr gelungen "Billy Elliot" anschauen.
| FAZIT
Ein sehr gelungener Film über die Entfaltung eines Lebens und das Finden einer Leidenschaft
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung