Einfach ein super Film! Hätte nicht gedacht das man die beiden doch so unterschiedlichen Figuren so gut in einen Film bekommt! Könnte auf jedenfall noch ein 2. Teil von kommen. Oder einer mit Freddy allein
Als man damals den Showdown von Jason 9 sah, hätte man es sich nicht träumen lassen das es wirklich mal passieren sollte das die beiden Horrorikonen mal aufeinander treffen sollten. Doch der Traum vieler wurde Wirklichkeit, oder sollte ich lieber sagen "Alptraum" ? :-) Das ist keineswegs auf den Film selber bezogen den der weiß in alter Freddy bzw Jason Manier köstlich zu unterhalten. Schreiende Teenys die teilweise wieder derb und auch teilweise "Neuzeitgerecht" auf einer Rave Party zerlegt werden.
Die Anfängliche "berufliche Beziehung" von Jason und Freddy entwickelt sich schnell zu einer Feindschaft als Freddy merkt das Jason ohne Sinn und Verstand metzelt und ihm potentielle Opfer vor der Nase wegschnappt.
Netter Splatter mit einem später symphatisch werdenen Freddy und ein ewig stapfender Jason.
Sehr stylvoll und atmosphärisch leitet ein Monolog von Freddy die Story ein. Zuvor bereits die typische Freddy Melodie. Grandios. Nach dem vorspann sind auch schon die ersten schönen Mädels zu sehen (allesamt mit grossen Brüsten ;)). Gut hat mir gefallen, dass dort nicht lange geredet wurde, sondern es gleich am Anfang schon recht derbe zur Sache geht. Jason wurde von Freddy reanimiert um wieder Angst unter den Kindern der Elm Street zu verbreiten. Denn nur wenn die Kinder sich fürchten kann Freddy in Ihren Träumen dafür Sorgen, dass sie Ihre Sorgen loswerden. Also fängt Jason munter an, diverses Teeniefutter mundgerecht zurechtzuschneiden. Doch nachdem Freddy wieder wieder stärker geworden ist, will er Jason nun loswerden, da dieser ihm leider die Opfer vor der Nase wegschnappt. Der Kampf der Titanen beginnt. Was allerdings sehr negativ auffällt, sind die zahlreichen computeranimierten Effekte, die leider nicht grade State of the Art sind. Naja, gut, hätte man sich mit abfinden können, wenn einem dafür ein schöner 80er Jahre Schocker aufgetischt worden wäre, der sich selber ernst nimmt und nicht wie all die modernen Screamplagiate krampfhaft versuchen lustig zu sein. Doch leider verkommen einige der Szenen mit Freddy zu reiner Selbstironie. Total fehl am Platze, da dies einiges der Stimmung raubt. Die Jason Szenen sind jedoch keineswegs lustig, sondern einfach nur rabiat und brutal. Jason fackelt nicht lange und schwingt seine MAchete wo er nur kann. Als es schliesslich zum Aufeinandertreffen der beiden Horrorgenreidole kommt, geht es schliesslich richtig zur Sache. Vor allem im Gorebereich bricht der Film zu dem ZEitpunkt alle Rekorde des Genre. Wie der Film durch die FSK Prüfung gekommen ist, ist mir teilweise echt ein Rätsel geblieben. Positiv muss man auch weiterhin vermerken, dass der Film als ganzer doch sehr stimmungsvoll rüberkommt. Auch die, trotz ihrer selbstironischen Art, Freddy Szenen. Die Freddy Szenen würde ich von der MAchart irgendwo zwischen dem 4ten und 6 ten Teil ansiedeln. Bei Jason ist es eigentlich recht Humpe, da sich der Charakter eh nicht grossartig ändert. Für Fans von Freddy oder Jason ist dieser Film auf jeden Fall ein Muss, allerdings dürfte unbescholtenen Zuschauern der Film etwas unausgegoren erscheinen. Hier wollte man wieder zuviel auf einmal. Hätte man die humoristische Komponente weggelassen, wäre der Film auf jeden Fall besser.
Nach Jahren des Wartens ging 2003 einer der größten Wünsche vieler Splatter-Freunde endlich in Erfüllung. Das Treffen der zwei mächtigsten Horror-Giganten fand seinen Weg auf die Leinwand. Freddy Krüger, Horrorikone aus der "Nightmare On Elm Street"-Reihe trifft auf "Freitag der 13."-Psychopathen Jason Vorhees. Der Kampf der Titanen konnte beginnen.
Und dieser Kampf wurde erstklassig realisiert. Die zwei ebenbürtigen Gegner tragen das Duell in ihren eigenen persönlichen Stilen aus. Glücklicherweise wurden die elementaren Bestandteile aus beiden Serien beibehalten und konsequent fortgesetzt. Und auch auf die Vorgeschichte beider Anti-Helden wird in angemessenem Maße eingegangen. Beide bekommen das Recht auf ihrem eigenen Terrain zu kämpfen. Die erste Hälfte des Films spielt hauptsächlich in der Elm Street und dementsprechend erinnert der Filmstil auch an die bekannten "Nightmare"-Filme, während beim großen Finale Jason am Crystal Lake seinen Heimvorteil bekommt. Auf allzu derbe Splatter-Einlagen wurde verzichtet, wenngleich der Ideenreichtum der beiden Fieslinge, wenn es um die Art des Tötens geht, den alten Filmen in nichts nachsteht.
Alles in allem kann man mit dem Endprodukt voll und ganz zufrieden sein. Beide Serien werden erstklassig miteinander vereint. Actionreich - insbesondere während des atemberaubenden Showdowns - in Szene gesetzt, angereichert mit der bekannten Prise Ironie und ganz im Stile der 80er-Jahre-Slasher präsentiert uns Ronny Yu die blutige Schlacht zwischen Jason und Freddy. Nicht zu vergessen, die großartigen Spezialeffekte, wenngleich dem Film einige CGI-Effekte nicht ganz so gut zu Gesicht stehen.
Einzig schade ist, dass Jason-Stamm-Darsteller Kane Hodder seinen Platz für Ken Kirzinger räumen musste.