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  • Bärenbrüder

    Abenteuer, Familie, Zeichentrick | USA 2003
  • Originaltitel:
    Brother Bear
    Genre:
    Abenteuer, Familie, Zeichentrick
    Deutschlandstart:
    18.03.2004
    USA Kinostart:
    24.10.2003
    Produktionsland:
    USA 2003
    Verleih:
    Buena Vista International
    Studio:
    Walt Disney Pictures
    Bilformat:
    2.35:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    85 Minuten
    FSK:
    ohne Altersbeschränkung
    Auszeichnungen:
    Oscars: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Kenai, Denaih und Sitka sind Brüder. Sitka wird Opfer eines Bärenkampfes. In Kenai entbrennt ein unstillbarer Drangt sich an dem Bären zu rächen, woraufhin er ihn tötet. Zur Strafe wird er selbst in einen Bären verwandelt. Nun muss er am eigenen Laib erfahren wie es ist von Menschenhand gejagt zu werden. Seine Zurückverwandlung kann nur am Berg " wo das Licht die Erde berührt" stattfinden, er begibt sich auf die Suche nach diesen Ort.
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    • | KURZKRITIK

    • Der Zeichentrickfilm von Disney trägt eine große moralische Botschaft in sich. Toleranz, Frieden, Liebe und Freundschaft sind die wirklichen Werte die glücklich und zufrieden machen. Hass, Wut und übereilte Entscheidungen bringen Unglück mit sich. Die drei Brüder müssen durch eine Art Lehre gehen, sogar eine Metamorphose durchleben, in der sie die Rolle der vermeintlichen Feinde annehmen um Erwachsen zu werden. Ein nachdenklicher Film, natürlich mit Happy End, für die ganze Familie.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Wir sind „Brüder, wir sind gleich“, „in Harmonie vereint.“ Das verspricht uns der im gebrochenem Deutsch gesungene Liedtext von Phil Collins. Und so wandert der Bär Kenai mit seinem kleinen Freund Koda durch ein idealisiertes Klischee eines ursprüngliches Amerika, das vollgestopft ist mit Naturschönheiten jeglicher Art. Geister, Mythen und die Magie der Natur prägen die Indianer, die in dieser Welt ansässig sind. Kenai, für den Tiere nur existieren, um sie zu ärgern, zu jagen oder zu töten muß eine Lektion lernen, bevor er endgültig in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wird. Und diese Lektion wird dem Zuschauer mit solcher Macht aufs Auge gedrückt, daß man sie schon fast nicht mehr ernst nehmen kann. Die Welt soll aus einem anderen Blickwinkel gezeigt werden, Natur und Tiere sollen respektiert werden, wir alle sollen zusammenhalten, denn Brüderlichkeit, Freundschaft und Liebe sind der eigentliche Sinn unseres Daseins. Und so werden aus den Menschen zunächst blutrünstige Monster gemacht, die rücksichtslos und grausam Jagd auf arme unschuldige Tiere machen. Tiere, die ihrerseits jedoch selber jagen, um nicht den Hungertod zu sterben. Ziel ist es wohl, bei den Kindern die Achtung vor der Natur zu stärken. Diese Disney-Natur ist jedoch so überzogen idealisiert worden, daß fragwürdig sein dürfte, ob überhaupt irgendein Zuschauer die Wirklichkeit des Films mit der eigenen Wirklichkeit gleichzusetzen vermag und lehrreiche Schlüsse daraus zieht.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Robert Walker
      Aaron Blaise
    Buch:   Tab Murphy als Writer  
      Steve Bencich als Writer  
      Lorne Cameron als Writer  
      David Hoselton als Writer  
    Musik:   Phil Collins
      Mark Mancina
    Produzent:   Chuck Williams als Producer  
    • | USERKOMMENTARE

    • MagicalAngel| neuer wein in alten schläuchen
    • hier nun ein "neuer" zeichentrickfilm, der eher in der alten disney tradtion steht.

      ein großer bruder, des indianerjungen kenai, wird von einem bären getötet. er tötet daraufhin den bären und wird "zur strafe" selbst in einen braunen riesen verwandelt. von nun an erlebt kenai das leben aus der sicht eines bären und den damit verbundenen gefahren - sein anderer (letzter) bruder nimmt nun die fährte auf und will das "böse" tier töten.

      die mystische geschichte zeigt zum einen den glauben der indianer in bezug auf die natur auf und das damit verbundene respektvolle verhalten mit derjenigen.

      handlungstechnisch bekommt man ein altbekanntes schema mit einer gradlinigen marschroute vorgesetzt. der zeichentrickstil ist in ordnung und bietet schöne landschaftsaufnahmen und nette charaktere. die beiden elche (nebenfiguren) liefern einige kalauer ab, die allerdings leicht nerven könnten, wie auch teilweise der musikalische singsang...
    • 17.05.2005 Bewertung:
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    • | Userwertung

    Wertung: 4.6/10 (5 votes)

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