Sonntag | 27. Mai 2012 | 12:38 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Mort Rainey durchlebt gerade eine schwere Zeit. Nachdem er seine Frau Amy in flagranti mit einem Anderen erwischt hatte, ließ er sich scheiden und zog hinaus aufs Land in ein einsames Haus. Eines Tages taucht vor seiner Tür ein mysteriöser Mann auf, der sich als John Shooter vorstellt und Mort beschuldigt, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Obwohl sich Mort sicher ist, dieses Missverständnis schnell aufklären zu können, indem er Shooter einfach die Originalversion seines Scripts zeigt, die bereits zwei Jahre vor der von Shooter erschienen ist, misslingt dieser Versuch: Denn der psychotische Fremde hat ihm ein Zeitlimit gesetzt und das Original ist nicht mehr auffindbar. Außerdem geschehen plötzlich eine Reihe merkwürdiger Dinge, die Mort daran hindern, noch rechtzeitig an das Gesuchte heranzukommen. Nun versucht er herauszufinden, wer Shooter tatsächlich ist und ob er für all die eigenartigen Geschehnisse verantwortlich ist.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • In einem einsamen Haus im Wald, an einem malerischen See - dort lebt der Autor Mort Rainey. Und wo sonst könnte man einen Roman von Stephen King besser in Szene setzten als hier? Nach der Trennung von seiner Frau ist Rainey zum Einsiedler und Einzelgänger geworden. Allein sein Hund leistet ihm Gesellschaft, dieser ist auch sein einziger "Gesprächspartner". Seine Putzfrau schaut zwar ab und an vorbei, er versucht sie aber möglichst schnell loszuwerden. Ein kauziger Charakter, der sich von der Vergangenheit mit seiner Frau nicht trennen will.
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    • Das geheime Fenster: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   David Koepp
    Buch:   Stephen King  
      David Koepp  
    Musik:   Geoff Zanelli
      Philip Glass
    Kamera:   Fred Murphy
    Produzent:   Gavin Polone  
    Darsteller:   John Turturro  
      Joan Heney als Mrs. Garvey  
      Len Cariou als Sheriff Dave Newsome  
      Gillian Ferrabee als Fran Evans  
      Vlasta Vrana als Fire Chief Wickersham  
      Timothy Hutton  
      Maria Bello  
      Johnny Depp  
      Charles S. Dutton  
      Matt Holland als Detective Bradley  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Der gepaltene Johnny
    • Die zwei selbstständigen Seiten einer schizophrenen Persönlichkeit sind gut nachvollziehbar filmisch umgesetzt. Obwohl die Darstellung über weite Strecken hinweg mainstream-mäßig unterwegs ist, gibt es immer wieder Hinweise auf das was in Johnnys Kopf abläuft. Er spricht zunächst mit sich selbst, es folgen zwanghafte Gesichtszuckungen und erst gegen Ende sieht man die Figuren, die sich eigentlich nur in seinem Kopf befinden. Sogar das Haus spaltet sich dann auch noch in zwei Hälften. Die großen leeren Augen erlauben den Blick in sein Innerstes - vielleicht durch ein geheimes Fenster. Aber auch hier ist Doppelbödigkeit vorhanden, denn es gibt es irgendwo im Haus und auch der Titel der geklauten Erzählung lautet so. Gut, dass uns der Film die mörderischen Aktivitäten optisch vorenthält. Der Zuschauer weiß aber aus der Geschichte, was da abgelaufen sein muss. Und Johnny spricht am Ende mit einer anderen, tieferen Stimme, die seiner zweiten Hälfte. Ein psychologisches Phänomen wird allgemein verständlich sichtbar gemacht - wenn man es denn erkennt…
    • 02.09.2010 Bewertung:
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