Die Kinofassung fand ich bei der Erstsichtung extrem übel, was unter anderem auch daran lag, daß ich vollkommen gesättigt war von der damaligen Revivalwelle an Sandalenfilmen. Nun bin ich zum einen mit ein paar Jahren Abstand doch wesentlich unbefangener an die Sache herangegangen, zum anderen machen aber vor allem auch die unzähligen Schnittänderungen und zusätzlichen Szenen im Director's Cut den Film doch deutlich runder. Den Schluß finde ich zwar immer noch genau so unglaublich panne wie beim ersten Mal, aber bis zu dem Punkt, wo das trojanische Pferd ins Spiel kommt, hat mich der Film doch zumindest halbwegs ordentlich in seinen Bann gezogen.
beim director's cut ist mir nur die anfangssequenz aufgefallen die vielleicht 2min.länger war,wenn überhaupt.ansonsten die gleiche langeweile wie bei der 30min.kürzeren fassung.es sind viele wichtige details vergessen worden,wie z.b.dass troja 8 jahre belagert wurde .da hätte ich mir ein paar kämpfe mehr gewünscht wie man versucht die mauern von troja zu zerstören.die 2-3 minischlachten waren viel zu kurz geraten ,genau wie die taktik und dramatik bei den kämpfen komplett gestrichen wurde.nur brad pitt beim kloppen zuzusehen macht auch keinen grossen film.schade,man hätte so einen guten film daraus machen können.wenigstens kann sich w.petersen damit rühmen die zuschauer kräftig verarscht zu haben.
Dieser Film ist ein gutes Beispiel dafür, wie man erfolgreich etwas so zurechtstutzen kann, dass es hollywoodgerecht serviert werden kann, obwohl vieles anders hätte gemacht werden müssen. Petersen kürzt den Trojanischen Krieg, wie Homer ihn überliefert, auf mehrere Wochen zusammen, Odysseus und das Troj. Pferd haben quasi nur einen Gastauftritt, und das, obwohl dies die entscheidene Wende des Krieges war. Die Synchro, vor allem die von Diane Kruger, tut ihr Übriges. 'Troja' ist sicherlich kein Machwerk übelster Sorte, aber wenn man sich enger an die Vorlage gehalten hätte, wäre mehr drin gewesen. Die Bauten und die imposanten Schlachten wissen allerdings zu überzeugen.
Die Filmemacher machen auf der technischen Seite sicher alles richtig, nur leider gelingt es nicht, eine richtig packende Stimmung aufzubauen.
Die Schlachtenszenen sind gut gefilmt, nur erreichen sie nie das Packende, das z. B. die Schlachten im Herrn der Ringe oder in Braveheart ausgezeichnet hat.
30.03.2005
Bewertung:
Ramius| Langweiliger Film mit schlechten Schauspielern und
Der Film ist mit einer schlechten Regiearbeit gestraft. Kam mir mehr wie eine Aneinanderreihung von Kurzfilmen vor. Es fehlte der direkte rote Faden durch den Film. Beispiel: Troja wird angegriffen, Rückzug. Neuer Konflikt zwischen 2 Hauptpersonen (eine imemr Achilles (Grad Pitt)). Neuer Angriff, Rückzug. Das ganze von vorn. Gähnend langweilig. Entweder lags am Drehbuch oder der Regiearbeit, daß der Film viel schlechter als Gladiator ist. Über die Leistung von Brad Pitt lege ich den Mantel des Schweigens. Dafür müßte man Minuspunkte vergeben.