Mandy Lane ist eines der hübschesten Mädchen an ihrer High-School. Doch im Gegensatz zu ihren ebenso schönen Mitschülerinnen strahlt sie etwas aus, das alle um sie herum schwach macht. Denn Mandy Lane ist nicht nur liebenswert, sondern auch vollkommen unschuldig und absolut unnahbar. Niemand kann sie haben und deshalb will jeder sie haben. Jede Minute die man mit Mandy Lane verbringen kann ist ein Gewinn und was sie sagt wird sofort gemacht. Für sie springt Dylan sogar vom Dach seines Hauses in den Tod – wobei er eigentlich den Pool treffen wollte. Schuld an dem Sprung ist eigentlich Emmet, Mandys bester Freund.
Neun Monate nach dem tragischen Vorfall will Mandy nichts mehr von Emmet wissen. Stattdessen sucht sie sich neue Freunde, die mit ihr gemeinsam das Wochenende auf einer entlegenen Ranch verbringen wollen. Kaum am Ziel ihrer Reise angekommen, versuchen die drei Jungs Red, Jake und Bird abwechselnd Mandy rumzukriegen, während die beiden Mädels Chloe und Marlin einen dauerhaften Zickenkrieg führen. Gesellschaft bekommen sie von Garth, dem Aufseher der Ranch, der vor dem Haupthaus in einer Hütte lebt.
Die abendliche Party beginnt, es fließt Alkohol in Strömen und Koks ist ebenfalls reichlich vorhanden. Dann bringt eine spitze Bemerkung Jake auf die Palme. Er verlässt das Haus und zieht sich in die heruntergekommene Scheune zurück. Dort findet ihn Marlin. Dass Jake allein zurückkehrt wundert seine betrunkenen Freunde nicht. Dass nur kurze Zeit später auch Jake verschwindet irritiert sie ebenfalls kaum. Als Bird dann auch nicht mehr auftaucht sind sie zumindest beunruhigt. Und dann sieht Chloe einen blutverschmierten Fremden am Fenster stehen und jetzt ist auch ihnen klar, dass sie auf ihrem Wochenendtrip mörderische Gesellschaft haben.
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| FILMKRITIK
"All the Boys love Mandy Lane" ist ein Teenie-Slasherfilm, der aus dem Blickwinkel nostalgischer Rückerinnerung an die 70er Jahre gedreht wurde. Durch seine grobkörnigen, hell strahlenden Bilder und den massiven Einsatz von Weichzeichnern und Zeitlupen wirkt der Film wie ein eisgekühlter Werbespot. Wie trügerisch diese sommerfrische Idylle ist, zeigt sich allerdings von der ersten Sekunde an. Denn das Begehren, das der unschuldigen High-School-Schönheit Mandy Lane Tag für Tag entgegen prallt kann nur in einer Katastrophe enden.
Im Vordergrund des Films stehen Äußerlichkeiten, die Musik, der reine Stil der gezeigten Bilder. Die Figuren sind ebenso unwichtig wie die Handlung. Letztere lässt sich auch lapidar in dem Satz zusammenfassen: Hübsche Teenies, die gerne halbnackt herumlaufen und Drogen nehmen, treffen sich in einem gruseligen Haus inmitten menschenleerer Einöde und werden nach und nach abgeschlachtet. Mehr erwartet man natürlich nicht, immerhin handelt es sich um einen Slasherfilm. Allerdings werden die Genremuster hier derart treuherzig aufgegriffen, dass die Spannung ganz und gar auf der Strecke bleibt.
Außerdem wird der blutberauschte Meuchler schon nach kürzester Zeit entlarvt und selbstverständlich weiß man von vorne herein, wer alles sterben wird – nur die Reihenfolge ist noch nicht ganz klar. Die Figuren sind reine Abziehbilder, denen man schon an der Nasenspitze ansehen kann, dass sie leider zu dumm sind, um einen Teenie-Horrorfilm zu überleben. Und dementsprechend brav laufen sie auch in jede Falle, die ihnen gestellt wird. Dann spritzt ein bisschen Blut hier und ein bisschen Blut da und selbst der Mörder wirkt gelangweilt dabei.
Der Kontrast zwischen sommerlichem High-School-Film und blutiger Schlammschlacht ist noch das interessanteste an diesem Film. Ansonsten ist "All the Boys love Mandy Lane" ein reichlich unspektakulärer Sommer-Slasher geworden. Wer aber nichts Neues erwartet und sich von der gespaltenen Grundatmosphäre überzeugen lässt, wird an dem Film trotzdem seinen Spaß haben.
| FAZIT
Reichlich unspektakulärer Sommer-Slasher, bei dem man zu früh zu viel weiß. Interessant ist allerdings die Idee, Altbekanntes in weichgezeichnete 70er-Jahre-Idylle zu verpacken.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung