Rick Riker ist eindeutig der größte Loser seiner Stadt. Er hat ein untrügliches Gespür dafür, sich lächerlich zu machen, rennt gegen alles, was wehtun könnte und verursacht Chaos wo auch immer er auftaucht. Leider ist er ausgerechnet in Jill, das schönste Mädchen seiner Schule verliebt, die allerdings mit Lance liiert ist, dem ebenso reichen wie arroganten Neffe des Industriemagnaten und besessenen Wissenschaftlers Lou Landers.
Bei einem Klassenausflug wird Rick von einer genmanipulierten Libelle gebissen und schnell merkt er, dass dieser Biss etliche Nebenwirkungen mit sich bringt. Das bleibt seinem Onkel und seiner Tante – bei denen Rick lebt – natürlich ebenso wenig verborgen wie seinem besten Freund Trey. So richtig ernst nehmen sie Ricks Superkräfte allerdings nicht, schließlich kann er noch nicht einmal fliegen und hat auch sonst eher kein Talent, wenn es ums Retten von Menschen geht.
Dabei sollte Rick alias Dragonfly lieber schnell lernen, seine Superkräfte zu beherrschen, denn der größenwahnsinnige Lou Landers hat sich in einem Selbstversuch ebenfalls mit übermenschlichen Kräften ausgestattet und zieht unter dem Pseudonym "The Hourglass" eine blutige Spur durch die Stadt. Als dann ausgerechnet Jill von ihm bedroht wird, geht der Kampf zwischen Dragonfly und The Hourglass in die entscheidende Runde.
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| FILMKRITIK
Schon ein kurzer Blick auf den Inhalt genügt und man weiß: Aha, hier wird also Spiderman parodiert. Nun, grundsätzlich ist gegen Film- oder Genreparodien rein gar nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil, es gibt was diese Gruppe betrifft, äußerst gelungene Filme, angefangen bei "Das Leben des Brian", über "Spaceballs" bis hin zu "Der Schuh des Manitu" oder " Shaun of the dead ". In diese Reihe lässt sich "Superhero" aber ganz und gar nicht einfügen. Denn dieser Film besitzt nicht annähernd so viel Witz wie die Filme, die er zu parodieren versucht.
Kurz gesagt: Der Film ist nicht lustig.
Die Haupt-Gag-Inhalte bestehen – mal wieder – aus menschlichen Ausscheidungen jeglichen Aggregatzustands, lose vermengt mit ein bisschen Rassismus hier und ein wenig Homophobie da. Der Großteil der Witze ist so dämlich, dass sogar Klamaukfans niedrigsten Niveaus über ein seichtes Schmunzeln nicht hinaus kommen werden. Die einzigen echten Lacher wird vermutlich das Tom-Cruise-Double ernten, das zwei grandiose Auftritte hinlegt (einer davon nach dem Nachspann, also abwarten).
Wer sich wirklich für den Film interessiert, sollte sich einfach den Trailer anschauen, da sind bereits die meisten der witzigeren Szenen versammelt. Und die restlichen der zumindest ansatzweise komischen Einfälle wird es sicherlich sehr bald auf Youtube zu sehen geben. Für diese wenigen gelungenen Ideen gibt es von mir einen halben Punkt. Einen weiteren halben Punkt erhält das Tom Cruise-Double. Mehr ist leider nicht drin, da weder die Schauspieler, noch die Umsetzung überzeugen können. Insgesamt ist der Film also nicht zu empfehlen.
| FAZIT
Eine Superhelden-Genreparodie ohne Lachgarantie. Billige Witze treffen auf billige Umsetzung. Lustig sieht anders aus.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung