Es gab einmal ein Volk im Universum, das sehr intelligent war, aber leider nicht lieben konnte. Dieses Volk bekriegte sich gegenseitig bis es fast komplett ausgelöscht war. Dann kam einer auf die Idee zu recherchieren, was die größte Macht im Universum ist.
Es ist Nacht, als auf einer Farm irgendwo in Dänemark auf einmal seltsame Dinge passieren. Etwas kommt aus dem All auf die Erde geschossen, während im Fernsehen gerade ein Autor im Kordjackett über die größte Macht im Universum redet – die Liebe.
Carl ist noch jung, als seine Mutter bei einem Autounfall stirbt. Nun lebt er alleine mit seinem Vater und seiner kleinen Schwester. In der Schule hält er sich zurück, wird oft von den Klassenclowns geärgert. Doch die Trauer um seine Mutter lässt ihn alle anderen Dinge vergessen.
Doch dann bekommt die Klasse auf einmal eine Ersatzlehrerin, weil der alte Lehrer krank ist. Und die Neue ist schockierend fies. Sie kann Gedanken lesen und scheint einfach alles zu wissen. Die Schüler beschweren sich bei ihren Eltern über die neue Ulla.
Die besorgten Eltern beschweren sich daraufhin alle bei der Schulleitung, doch dann geschieht das Unglaubliche. Der Bildungsminister selbst taucht auf der einberufenen Sitzung auf und unterstützt Ulla. Dann hält sie eine äußerst emotionale Ansprache und fortan sind alle Eltern auf ihrer Seite. Doch Carl macht währenddessen eine unglaubliche Entdeckung. Der Bildungsminister ist gar nicht echt gewesen, sondern Ulla hat ihn aus einer silbrig glänzenden Kugel erschaffen.
Die Schüler brechen ins Haus der Lehrerin ein und finden heraus, dass sie tatsächlich ein Monster ist. Doch wer wird ihnen glauben? Und dann soll die Klasse auch noch mit Ulla nach Paris fahren.
WERBUNG
| FILMKRITIK
Ein Kinderfilm von Ole Bornedal verspricht lustig zu werden. Und das hält der Film auch ein. Mit leichtfüßiger Erzählweise werden die Charaktere des Filmes eingeführt, und der Grundkonflikt gelegt. Ein Wesen von einem anderen Stern hat herausgefunden, dass die größte Macht des Universums die Liebe ist. Und die findet man auf der Erde.
Nun ordnet also die Stellvertretende Lehrerin Ulla einige Versuchsanordnungen an, um herauszufinden, wie sich die Liebe im menschlichen Verhalten äußert. Und ist davon überzeugt, dass genau dies ihr in ihrem ewigen Kampf helfen wird.
Das ist absurd und das ist vor allen Dingen deshalb unglaublich lustig, weil Paprika Steen als Ulla zur Höchstform aufläuft. Mit einem Elan, den man selten sieht und mit augenzwinkerndem Humor stellt Steen die Außerirdische als unheimliches Wesen dar, das quasi sekündlich die Laune wechseln kann.
Gleichzeitig sind die Kinder und ihre Eltern so charmant gezeichnet, dass man dem Film auch als Erwachsener gerne folgt. Viele Scherze sind zudem an ein höheres Alter gerichtet, wenngleich der Film nichtsdestotrotz beim jüngeren Publikum Anklang finden wird.
Das liegt auch an den überzeugenden Leistungen der Kinderdarsteller. Anders als viele Kinderfilme, brillieren die kleinen Schauspieler vor der Kamera mit Talent und Witz. Vor allen Dingen Hauptdarsteller Jonas Wandschneider sticht hier heraus. Und so ist er auch der Einzige, der gegen Paprika Steen anspielen kann.
Ole Bornedal läuft bei seiner Inszenierung aber vor allen Dingen dann zur Höchstform auf, wenn es sich um die gruseligen Momente handelt. Hier zeigt er seine ganze Brillanz.
Ein sehr unterhaltsamer Film, dessen lustige Momente noch lange im Gehirn haften bleiben.
| FAZIT
„Du siehst aus, als hättest du ein Monster gesehen.“ Ja allerdings, ein sehr lustiges noch dazu.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung