Der Love Guru Pitka hat einen großen Traum. Endlich bei Oprah Winfrey auftreten und endlich die unangefochtene Nummer 1 sein im heiß umkämpften Guru-Geschäft. Zwar berät er Brad und Angelina und die Hollywoodstars scharen sich auch sonst gerne um ihn, doch für den endgültigen Karrieresprung hat es bislang noch nicht gereicht.
Diese Gelegenheit bietet sich ihm, als ihm Jane Bullard, die Besitzerin des Eishockeyteams "Toronto Maple Leafs", den Auftrag erteilt, ihren besten Spieler Darren Roanoke zurück auf Siegeskurs zu bringen. Denn seit dessen Freundin Prudence mit ihm Schluss gemacht und mit Jacques "Le Coq" Grande angebandelt hat, trifft Darren kein Tor mehr. Für Love Guru Pitka eine Kleinigkeit. Oder doch nicht?
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| FILMKRITIK
Die Starbesetzung von "The Love Guru" ist wirklich phänomenal. Und trotzdem fahren Regisseur Marco Schnabel und Hauptdarsteller/Drehbuchautor Mike Myers ihren Film spektakulär gegen die Wand. Wobei ihnen natürlich zahlreiche weitere Teammitglieder hilfreich zur Seite standen. Ein Comeback nach den "Austin Powers"-Erfolgen wird Myers mit seinem Guru Pitka wohl nicht feiern können. Dabei ist die Idee, die hinter dieser Figur steht überhaupt nicht schlecht. Doch in Anbetracht der hier präsentierten minimalistischen und flachen Story hätte Myers sie wohl lieber weiterhin in kurzen Sketchen untergebracht und nicht – wie hier geschehen – in einem abendfüllenden Spielfilm.
Tatsächlich ist der mit Proleten-Schnauzer und Monstergemächt ausgestattete und durchaus selbstironisch agierende Justin Timberlake alias Jacques "Le Coq" Grande noch fast das Beste am Film. Seine Auftritte rangieren direkt hinter den durchaus gelungenen Gesangseinlagen, die auch mal Bollywood auf die Schippe nehmen. Der Humor ist konsequent schlecht und – wer hätte es auch anders erwartet – politisch unkorrekt. Vulgärhumor der untersten Schiene wird aufgefahren und ein Kalauer reiht sich an den nächsten bis es vor lauter Albernheit langweilig wird.
Wer also auf der Leinwand rülpsende, furzende und Peniswitze stammelnde Stars lustig findet, wird hier reichlich bedient. Der Rest wird sich stirnrunzelnd fragen, warum sich Ben Kingsley für eine Rolle als schielender Guru hergibt und den "Love Guru" ansonsten gelangweilt verschlafen.
| FAZIT
Bei seinem erhofften Comeback verschätzt sich Mike Myers gewaltig, denn das einzige was im "Love Guru" noch schlechter ist als die Witze ist das Drehbuch.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung