Sonntag | 27. Mai 2012 | 17:39 Uhr
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  • FILM REVIEW | Bedtime Stories
  • Bedtime Stories

    Familie, Komödie, Fantasy | USA 2008
  • | INHALTSANGABE

  • Skeeter Bronson arbeitet als Hausmeister in einem Hotel, das sein Vater vor Jahren verkaufen musste. Der Besitzer hat längst vergessen, dass er einst versprach, Skeeter zum Geschäftsführer zu machen, und so wird der vom unsympathischen Manager Kendall schikaniert. Als Skeeters Schwester für einige Tage verreisen muss, bittet sie ihren Bruder, abends ihre beiden Kinder zu hüten. Der Junggeselle hofft, sie vor den Fernsehen setzen zu können – aber es gibt in der Wohnung keinen.

    Onkel Skeeter bleibt nichts anderes übrig, als Gute-Nacht-Geschichten zu erzählen, wie es einst sein Vater für ihn tat. Skeeter wird der Held im Mittelalter, im Wilden Westen, im alten Griechenland und im Weltraum – und kämpft dort gegen den bösen Kendall oder hilft einer hübschen jungen Frau. Der kleine Patrick und seine Schwester spielen in diesen Abenteuern mit und gestalten sie auch um. Skeeter stellt am nächsten Tag jeweils fest, dass das Erzählte sich bewahrheitet – allerdings oft ein bisschen anders, als er das wollte. Dennoch versucht er, mit den Geschichten sein Glück zu forcieren.
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      • | FILMKRITIK

      • „Bedtime Stories“ von Regisseur Adam Shankman ist eine fantasievolle Disney-Geschichte für Kinder und gleichzeitig eine Komödie mit Adam Sandler. Letzterer steuert seine typische spöttische Leichtigkeit und Originalität bei. Die schrägen Sprüche des Underdogs, der immer noch von einer Karriere als Hotelmanager träumt, erhalten Verstärkung durch Gleichgesinnte, etwa in Gestalt des langhaarigen britischen Comedian Russell Brand, der als Hotelkellner Skeeters Sidekick ist.

        Das verschachtelte Drehbuch mit seinem Ideenreichtum spiegelt die Frische, die Onkel Skeeter in die Kinderstube seines Neffen und seiner Nichte bringt. Die beiden wurden von ihrer besorgten Mutter von allen schlechten Einflüssen ferngehalten – wie Hamburger, Kaugummis, Videospiele. Es ist also Zeit, dass die Kleinen, die seit einiger Zeit ohne Vater sind, mal was Aufregendes erleben. Die Handlung wechselt zwischen drei verschiedenen Schauplätzen: Skeeter am Bett der Kinder, Skeeter und die Kinder als Helden der erzählten Fantasyabenteuer und Skeeter bei der Arbeit oder in anderen Szenen seines Alltags.

        Die mit vielen Spezialeffekten schön zum Leben erweckten Gute-Nacht-Geschichten Skeeters zeigen ihn zum Beispiel als Bauer Fixalot im Mittelalter oder als Gladiator Skeetacus in der Antike. Die Kinder steuern auch eine romantische Komponente bei – weil sie Jill, die Freundin ihrer Mutter, die sie tagsüber betreut, dem Helden näher bringen wollen. Doch Skeeter fantasiert sich anfangs lieber die verwöhnte Tochter des Hotelbesitzers herbei, mit der sich bereits Geschäftsführer Kendall liiert glaubt.

        Auch wenn die Kinder Skeeters tolle Abenteuer manchmal etwas anders ausgehen lassen, als er das wollte, geben ihm die Geschichten so viel Schwung, dass er den schrulligen alten Hotelbesitzer wieder auf sich aufmerksam macht. Mr. Nottingham beschließt, über den Posten des Geschäftsführers neu zu entscheiden: auf seiner Geburtstagsparty, auf der Skeeter und Kendall jeweils referieren sollen, wie das ideale Hotel der Zukunft aussieht. Das Komödienduo Sandler und Brand hat dabei einen herrlichen Auftritt: Brand halbnackt im Baströckchen und Sandler mit herausgestreckter Zunge nach einem Insektenstich.

        Guy Pearce als Skeeters Widersacher Kendall, Keri Russell als anfängliche Skeptikerin Jill, Richard Griffiths als der von einer Bakterienphobie geplagte Hotelbesitzer und das Meerschweinchen Bugsy mit seinen übergroßen Augen runden das Vergnügen ab. Vielleicht erschließen sich nicht allen Kindern die beruflichen Probleme Skeeters oder wie die Gute-Nacht-Geschichten seinen Alltag verändern, denn hier gehört der Blickwinkel eher den Erwachsenen.
      • | FAZIT

      • Fantasievolle Familienkomödie mit Adam Sandlers schrägem Humor und einigen schrulligen Charakteren.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Bianka Piringer

      • | Userwertung

      Wertung: 1.0/10 (1 vote)

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