Der gefürchtete Killer Jigsaw und seine Assistentin Amanda sind tot, doch das Grauen hat kein Ende. Nachdem der FBI-Agent Strahm nur knapp einem barbarischen Tod entkommt -gefangen in einem gefluteten Glaswürfel der seinen Kopf umschließt, rettet er sich selbst durch einen selbst durchgeführten Luftröhrenschnitt - beginnt er zu ahnen wer hinter einer Nachahmungstat des toten Psychopathen Jigsaw steht. Er heftet sich an die Fersen seines Kollegen Mark Hoffman, der vom FBI und der Presse als Held, der Jigsaw fasste, gefeiert wird. Trotz seiner Beurlaubung nach Jigsaws Tod, findet Strahm keine Ruhe und beginnt im Alleingang die Suche nach Beweisen um „Jigsaw 2“ zu stellen.
Hoffman ist unterdessen nicht untätig. Ganz nach der Manier Jigsaws hat er sich fünf Opfer ausgewählt, die alle straffrei nach Sünden unterschiedlichsten Ausmaßes davon kamen. Sie sollen sich selbst rehabilitieren oder sterben. Das Spiel beginnt. In der Zwischenzeit stößt Strahm auf Hoffmans Schicksal welches ihn seiner Sinne beraubte und in die Arme Jigsaws trieb.
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| FILMKRITIK
Die Welle des Horrorfilms boomt sowohl in Amerika als auch in Deutschland unermüdlich weiter. So auch die Saw Reihe die scheinbar kein Ende finden will und mittlerweile zu den erfolgreichsten Filmen seines Genres aufgestiegen ist. Diesmal von Regisseur David Hackl inszeniert, der schon in den früheren Reihen mit von der Partie war, jedoch als Setdesigner und Entwerfer der kreativ-kranken und abschreckenden Folter- bzw. Killerinstrumente.
Der Film beherrscht die Stilmittel des Horrorfilms absolut: die Orte des mörderischen Geschehens befinden sich in morbiden, irrgartenartigen Gemäuern, die schon allein durch ihr Äußeres den kleinsten Hoffnungsschimmer verneinen. Hackl entwirft ein wahres Theater des Grauens, welches jede gesunde Vorstellungskraft übertrifft. Das Auge der Kamera kennt kein Erbarmen, lässt den Zuschauer aus nächster Nähe zum Voyeur eines bestialischen Spiels werden. Ein Film, den sich nur hartgesottene Horrorfans antun sollten, denn der Inhalt bietet wenig, der Schwerpunkt wird einzig und allein auf das visualisieren verschiedenster, abartiger Tötungsmethoden gelegt.
“Saw V“ ist ein weiterer Ausflug in eine abartige Welt der Folter und der Killermaschinen, dessen klare Devise lautet: noch brutaler, noch grauenhaftere Folterfallen, noch mehr Blut; so dass der gesamte Film jegliche Grenze des Erträglichen übertritt.
| FAZIT
Ein Horrorfilm der einer perversen Gewaltorgie gleichkommt, kein Funke des Erbarmen wird je die auserwählten Opfer erreichen. „Saw V“ öffnet den Vorhang in ein weiteres Universum des Grauens.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung