Sonntag | 27. Mai 2012 | 18:42 Uhr
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  • FILM REVIEW | Prinzessin Lillifee
  • Prinzessin Lillifee

    Animation, Kinder | Deutschland 2008
  • | INHALTSANGABE

  • Im Lande Rosarien wohnt die kleine Prinzessin Lillifee. Am liebsten hat sie die Farbe Rosa, deshalb macht sie sich jeden morgen auf den Weg und fliegt mit Schweinchen Pupsi durch das Land um alles rosa zu färben, damit die Welt noch schöner wird. Doch nicht nur sie wohnt in Rosarien, sondern auch Feen, Kobolde, Elfen und Meerjungfrauen.

    Als Prinzessin Lillifee eines Tages mit ihrem Schwein unglücklicherweise mitten im Hühnerstall eines Elfen landet und dieser mit samt den Eiern zerstört wird, hört sie zu ihrem großen Schrecken zum ersten mal, dass nicht alle so glücklich in Rosarien leben wie sie. Denn die Feen des Landes stiften mit ihren Streiterein so mancherlei Unheil im Land. Die Elfen, Kobolde und Meerjungfrauen fordern nun von Lillifee die Feen zur Vernunft zu bewegen oder sie werden das Land verlassen - denn Prinzessin Lillifees allmorgendliche Rosafärbungen allein, reichen ihnen nicht aus, um glücklich zu werden.

    Lillifee ist so traurig wie noch nie in ihrem Leben, sogar ihre Zauberkräfte beginnen zu schwinden. Zum Glück halten ihre besten Freunde, Schweinchen Pupsi, der Frosch Carlos und die Mäuse, immer treu zu ihr und helfen ihr einen Plan zu schmieden um wieder Harmonie nach Rosarien einkehren zu lassen.
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      • | FILMKRITIK

      • Die Mädchen werden es lieben, die Jungs vor lauter Rosa und Glitzer im Kinosessel versinken. Die immer rosarote Prinzessin Lillifee steht als Metapher für ihr scheinbar so harmonisches Rosarien, welches unter der Oberfläche so mancherlei unzufriedene Bürger hütet.

        Regisseur Alan Simpson inszeniert einen Animationsfilm, der sicher die Herzen kleiner Mädchen höher schlagen lässt, bleibt mit seiner Ideenvielfalt, was ernste Themen wie Freundschaft, Achtung oder das Zusammenleben angeht, weit an der Oberfläche. Lillifee wird in einen riesigen Konflikt gestürzt, scheint damit überfordert und lässt sich nun eine eher dürftige Lösung einfallen, denn die Gemüter der Aufständischen werden hauptsächlich mittels Konsum, in Form eines spektakulären und visuell beeindruckenden Musicals, welches die Feen und Prinzessin Lillifee ausrichten, besänftigt.

        Wohl am meisten Charme besitzt Schweinchen Pupsi, das mit seinem wunderbaren Humor auch die älteren Zuschauer zum Schmunzeln bringt. Prinzessin Lillifee, ein rosarotes Märchen, das den Kindern kaum einen „nicht-materiellen“ Lösungsweg anbietet, aber trotzdem mit seiner Bildsprache die Herzen der Kleinen erfreuen dürfte.

        Um nicht nur im Rosafieber zu schwelgen und den Hintergrund der Unruhen zu verstehen, sollten die Zuschauer mindestens sechs Jahre alt sein.
      • | FAZIT

      • Eine Welt aus Glitzer, Gold und rosaroten Zauberein beherrscht für 77 Minuten die Kinoleinwand. Die soziale Komponente tritt zugunsten der rosa Scheinwelt, die auch am Ende des Films die Oberhand hat, leider zu stark in den Hintergrund.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Peggy Schumacher

      • | Userwertung

      Wertung: 7.0/10 (3 votes)

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