Jack Bruno (Dwayne Johnson) ist Taxifahrer in Las Vegas und auch wenn ihn dieser Job fürchterlich langweilt und er in einem schäbigen Apartment wohnt, will er seine kriminelle Vergangenheit auf keinen Fall wieder aufleben lassen.
Eines Morgens sitzen plötzlich zwei Teenager bei ihm im Taxi. Die beiden wollen ganz weit raus ins Nirgendwo kutschiert werden und zahlen dafür einen Batzen Geld. Nach einigen Zwischenfällen wird Jack klar, dass Sarah (AnnaSophia Robb) und Seth (Alexander Ludwig) nicht diese üblichen Alienspinner sind, die sich sonst im Überfluss in Las Vegas tummeln, sondern wirklich nicht von dieser Welt. Die beiden haben eine außerirdische Mission zu erfüllen und Jack ringt sich dazu durch, ihnen beizustehen im Kampf gegen Agenten der Regierung und einen intergalaktischen Killer. Mit Hilfe von Dr. Alex Friedman (Carla Gugino) gelangen sie dann endlich zu ihrem Ziel - dem Witch Mountain.
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| FILMKRITIK
Die Abenteuerkomödie von Andy Fickman beginnt mit einer Aneinanderreihung aus Archivmaterial: Bilder von angeblichen Ufos, Fetzen aus Interviews von angeblich Entführten, Kornkreise hier, Kornkreise da und Stellungnahmen von Leuten, die was zu sagen haben. Diese Montage ist zwar einigermaßen interessant und eindrucksvoll, aber viel zu lang und somit für eine Disneyproduktion mit eindeutigem Zielpublikum unpassend.
Was direkt danach kommt, ist viel besser: Wir befinden uns im Weltall. Vor uns die Erde und wir können erkennen, dass irgendetwas auf ihr landet. Auf der Erde – genauer gesagt in den USA – gibt es natürlich eine spezielle Abteilung, der das auch nicht entgangen ist. Dort bricht nun so etwas wie Panik aus und sofort steckt man drin im Geschehen.
„Die Jagd zum magischen Berg“ ist nichts Besonderes. Die Story ist von Anfang bis Ende vorhersehbar und auch leider hier und da ein bisschen holprig. Fickman präsentiert noch nicht einmal eine neue Form eines außerirdischen Raumschiffes, sondern bedient sich der 08/15-Vorstellung einer umgedrehten fliegenden Untertasse.
Trotzdem funktioniert das Ganze, wenn auch nur kurzzeitig, da die teilweise rasante Schnitttechnik das Aufkommen von Langeweile verhindert. Die zahlreichen Verfolgungsjagden sind recht spannend, Autos krachen gegeneinander, hier und da wird es standardmäßig ein bisschen unheimlich, dauernd explodiert etwas und die Spezialeffekte sind bis auf wenige Patzer eigentlich auch recht annehmbar.
Ein deutliches Plus des Films sind die flapsigen Sprüche, die natürlich meist von Dwayne Johnsons Figur Jack Bruno kommen. Der Scorpion King (Chuck Russel, 2002) von einst hat sich definitiv weiter entwickelt und konnte bereits in „Get Smart“ (Peter Segal, 2008) sein komödiantisches Talent unter Beweis stellen. Den von Selbstzweifeln geplagten Ex-Rennfahrer eines Mafiabosses nimmt man ihm aber nicht in Gänze ab – besonders nicht die Selbstzweifel. Das mag aber auch am Drehbuch und der wenig ausgereiften Figurenzeichnung liegen. Jack Bruno ist nur eine Schablone für einen abgehalfterten Helden, der durch zwei Kinder zu seiner Hochform zurück findet und leider liefert die deutsche Version nicht unbedingt eine passende Synchronstimme, die eine Akzeptanz seiner Figur noch schwieriger macht. Aber immerhin darf Johnson seine Muskelkraft einsetzen und prügeln und dabei zuzusehen, macht schon Spaß.
| FAZIT
Popcornkino für den Nachmittag, könnte für das angesprochene Zielpublikum aber funktionieren.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung