Mike O´Donnell (Matthew Perry) ist ein Loser. Seit 16 Jahren arbeitet er in einem Job, den er nicht ausstehen kann und jetzt wird er auch noch bei der Beförderung übergangen. Für seine zwei pubertierenden Kinder ist er bestenfalls eine Witzfigur und seine Frau Scarlet (Leslie Mann) will sich endgültig von ihm scheiden lassen.
Das einzige, was Mike noch bleibt, sind seine Erinnerungen an seine glorreiche High School Zeit, in der er gut aussehend, cool, beliebt und ein Spitzenbasketballer war. Er wünscht, er könnte die Zeit zurückdrehen. Ein Hausmeister seiner ehemaligen Schule sorgt dafür, dass dieser Wunsch auch in Erfüllung geht. Eines Morgens ist Mike wieder ein Teenager und sieht aus wie Zac Efron. Aber die High School hat sich verändert. Zwar wird er der beste Freund seines Sohnes (Sterling Knight), aber seine Tochter (Michelle Trachtenberg) läuft Gefahr, sich in ihn zu vergucken und ihm fällt es schwer, seine Gefühle für Scarlet zu verstecken. Größere und kleinere Katastrophen sind also vorprogrammiert und außerdem muss er auch noch herausfinden, warum er wieder 17 ist und vor allem, ob er jetzt noch mal erwachsen werden muss.
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| FILMKRITIK
Zeit zurück drehen, Entscheidungen rückgängig machen, noch mal jung sein mit dem Wissen, das man als erst als Erwachsener hat. Wer möchte so eine Gelegenheit nicht geboten bekommen. Regisseur Burr Steers packt diesen Grundplot in eine zwar harmlose, aber dennoch äußerst amüsante Komödie.
Harmlos, weil der Film dem gängigen Komödienschema ohne große Überraschungen folgt, wenngleich die Quasidreiecksbeziehungen zwischen dem siebzehnjährigen Mike, seiner sechszehnjährigen Tochter und seine Ehefrau durchaus Potenzial bieten würde. Und zugegeben, der Sidekick des Helden ist ebenfalls bereits bestens bekannt, läuft in Gestalt des durchgeknallten Ned Gold (Thomas Lennon) – dem Science-Fiction- und Fantasy-Freak mit „Vulkanier-Anklebohren“ – allerdings zu Hochform auf. Unfassbar, wie viel Mühe und Sorgfalt auf die Ausstattung seines Hauses und die abgedrehte Garderobe gelegt wurde: Von Laserschwerten, über das Bett, das an einen Star-Wars-Landspeeder erinnert, bis hin zu den richtigen Müslischüsseln findet ein Star-Wars-Fan-Herz alles, was es begehrt.
Generell machen die Schauspieler diese Komödie zu einem sehenswerten Film. Matthew Perry gelingt es spielend – wie immer – den von Selbstmitleid zerfressenen Mike trotz allem sympathisch wirken zu lassen. Er ist der nette Kerl von nebenan, der halt ein paar Probleme hat. Im Mittelpunkt steht natürlich Zac Efron. Die Kamera liebt diesen jungen Kerl, der am Anfang einer vermutlich tollen Karriere steht. Nach seinen Erfolgen mit „High School Musical“ (Kenny Ortega, 2006/7/8) und dem Remake von „Hairspray“ (Adam Shankman, 2007) gibt ihm Burr Steers die Gelegenheit, mehr zu schauspielern und weniger zu singen und zu tanzen. Und siehe da, er kann es – zumindest ein bisschen. Es reicht in jedem Fall dafür (und für noch so manches mehr), mittels gleicher Gesten glaubhaft zu machen, dass er und Matthew Perry ein und dieselbe Person sind. Und überraschenderweise hat er tatsächlich Slapstick-Talent: Der Laserschwertkampf zwischen ihm und Thomas Lennon strapaziert deutlich die Lachmuskeln, wie diverse andere Szenen, in denen Efron passender Weise etwas overactet. Und ja, er sieht einfach unverschämt gut aus in Jeans, weißem Shirt, Lederjacke, Sonnenbrille und Popperhaarschnitt des 21. Jahrhunderts – da lässt man sich diese Klischee-Zeitlupe, während er an seinem zweiten Tag das Schulhaus betritt, gern mal gefallen.
| FAZIT
Eine nette Komödie, die zwar nicht unbedingt Neues bietet, aber trotzdem die Lachmuskeln reizt und Zac Efron zur Abwechslung eher schauspielernd als singend zeigt.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung