Nach seinem chaotischen Museumsabenteuer hat Larry Daley seinen Nachtwächter-Posten an den Nagel gehängt und sich als erfolgreicher Verkäufer selbst erfundener Haushaltshilfen einen Namen gemacht. Nichtsdestotrotz besucht er regelmäßig das New Yorker Naturkundemuseum, um mit seinen Freunden zusammen zu sein, den Exponaten, die dank der Tafel von Akhmenrah nachts lebendig werden. Damit soll es jedoch bald ein Ende haben. Die angestaubten Ausstellungsstücke sollen durch neueste Technik ersetzt und im Smithsonian national Archiv in Washington DC eingemottet werden.
Doch aus dem traurigen Abschied für immer wird nichts. Denn dank eines diebischen Kapuzineräffchens wurde auch die Tafel von Akhmenrah mit ins Smithsonian geschickt. Dummerweise werden dadurch nicht nur freundliche Wachsfiguren zum Leben erweckt, sondern auch Kamunrah, Akhmenrahs böser Bruder. Und der hat nichts Geringeres im Sinn als die Weltherrschaft. Dafür sucht er sich aus den Museumsbeständen die übelsten Bösewichte aus, um mit ihrer Hilfe die Tafel an sich zu reißen und Larrys Freunde zu Gefangenen zu machen.
Glücklicherweise gelingt es dem Cowboy Jedediah, Larry per Telefon von der katastrophalen Lage im Smithsonian zu berichten, woraufhin der sich augenblicklich auf den Weg macht. Ihm bleibt eine Nacht, um das Chaos aufzuhalten und seine Freunde zu retten. Unterstützung findet er dabei in der hübschen Flieger-Pionierin Amelia Earhart, die ihm nicht nur tatkräftige Hilfe leistet, sondern ihm auch den Schlüssel zum Glück nahebringt.
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| FILMKRITIK
\"Wir sind Amerikaner. Wir planen nicht, wir handeln!\" Dieser Satz aus dem Mund des fleischgewordenen General Custer in \"Nachts im Museum 2\" dürfte auch das Leitmotiv des Regisseurs Shawn Levy gewesen sein, als er die Fortsetzung des Kassenerfolgs drehte. Wie schon im ersten Teil macht auch hier die Grundidee – lebendig gewordene Ausstellungsstücke – den eigentlichen Charme des Films aus. Wobei Ideenreichtum und Effekte hier auf die Spitze getrieben werden, um den Zuschauern größtmögliche Schauwerte zu bieten.
Dabei spielt Amy Adams als Flugpionierin Amelia Earhart Ben Stiller konsequent an die Wand und sorgt mit ihrem selbstbewussten Charme für einen erfrischenden Ausgleich im ansonsten von Männern dominierten Museumsalltag. Bei einigen der lebendig gewordenen Wachsfiguren handelt es sich um Helden und Antihelden der amerikanischen Geschichte, weshalb einige der Anspielungen hierzulande wohl nicht von jedem verstanden werden dürften. Der überwiegende Teil der Kunstwerke wird aber wohl auch denen vertraut sein, die noch nie ein Museum von innen gesehen haben, ein Grenzen überschreitender Unterhaltungswert ist also durchaus gegeben.
Darüber hinaus ist \"Nachts im Museum 2\" herzlich überdreht, definitiv sinnfrei und leider auch nur selten wirklich komisch. Fans des ureigenen Ben Stiller-Humors dürften von Zeit zu Zeit auf ihre Kosten kommen, darüber hinaus sind es eher die kindgerecht umgesetzten Actionsequenzen, die den Unterhaltungswert des Films ausmachen. Ein harmloser Spaß für all diejenigen, die keinen großen Anspruch haben und vor allen Dingen keine logische Handlung erwarten.
| FAZIT
Harmlose und familientaugliche Unterhaltung für zwischendurch.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung