Die Sommerferien sind gerade vorbei und Lola freut sich darauf, ihre Freunde in der Schule wiederzusehen. Doch dann beichtet ihr ihr Freund Arthur, mit einem anderen Mädchen geschlafen zu haben. Aus Rache behauptet Lola, im Sommer ebenfalls eine Affäre gehabt zu haben, und tröstet sich mit Mael, dem besten Freund von ihr und von Arthur - Gefühlsverwirrungen sind also vorprogrammiert.
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| FILMKRITIK
LOL, das ist einerseits die Chat- und SMS-Abkürzung für Laughing out loud [lauthals lachen], Lol ist aber auch der Spitzname von Lola (Christa Theret). Die lebt mit ihrer Mutter Anne (Sophie Marceau) in Paris und steckt mitten in der Pubertät - wilde Partys, Stress mit den Eltern und Liebeskummer inklusive. Und mit ihrer Mutter gibt es auch Streit, als die das Tagebuch ihrer Tochter liest. Dabei geht es im Leben von Anne nicht weniger turbulent zu. Eigentlich hat sie sich von Lolas Vater getrennt, trotzdem landen die beiden regelmäßig im Bett – bis Anne einen charmanten Polizisten kennenlernt, der an der Schule der Tochter über Drogen aufklärt. Doch als sie erfährt, dass ihre Tochter kifft, ist Anne so schockiert, dass sie selbst erstmal zum Beruhigungsjoint greifen muss. Die beiden sind sich eigentlich ähnlicher, als sie selbst wahrhaben wollen.
Klingt alles furchtbar nach Klamauk? Ist es zum Glück gar nicht, sondern einfach nur eine frische, unterhaltsame Komödie über pubertierende Teenager und die nicht immer einfacheren Eltern. Regisseurin Lisa Azuelos gelingt es mühelos, einen frischen, humorvollen Film zu drehen, ohne dabei eine banale Slapstick-Klamotte auf die Leinwand zu bringen. Kein Wunder, dass der Film in Frankreich zum Erfolg wurde.
Wenn Sie das jetzt alles an die französische 80er-Jahre-Komödie "La Boum" erinnert, dann liegen Sie nicht ganz falsch. Nicht nur Sophie Marceau ist geblieben (wenn auch diesmal als Mutter, nicht als Teenager), sondern auch die Leichtfüßigkeit, mit der die Coming-of-Age-Komödie erzählt wird. Und die Probleme der Teenager respektive ihrer Eltern sind knapp 30 Jahre später immer noch verdammt ähnlich – Chats, SMS und Online-Dating hin oder her.
| FAZIT
Leichtfüßige Komödie übers Erwachsenwerden und gute Sommerunterhaltung.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung