In einem Dorf der Steinzeit hausen die Jäger Zed und Oh. Der tollpatschige Faulenzer Zed steht nicht hoch im Ansehen seines Stammes. Nachdem er verbotenerweise vom Baum der Erkenntnis gegessen hat, muss er das Dorf verlassen. Zed hält sich fortan für einen Auserwählten und stellt Fragen über den Sinn des Lebens.
Sein treuer junger Freund Oh begleitet Zed in die weite Welt, die sie an verschiedene Schauplätze aus dem Alten Testament führt. Sie lernen Kain kennen, der gerade seinen Bruder umbringt, sie retten Isaak, den sein Vater Abraham gerade opfern wollte und sie stürzen sich in das lasterhafte Treiben von Sodom.
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| FILMKRITIK
Die Komödie „Year One“ mit Jack Black und Michael Cera als Steinzeitkumpel Zed und Oh ist ordinär, plump und uninspiriert. Die Idee, zwei Freunde zu den Schauplätzen des Alten Testaments zu schicken und sie dort mitmischen zu lassen, wurde nicht ausreichend unterfüttert, gelungene Witze bleiben rar und sind durch mit dem Holzhammer angebrachte Peinlichkeiten ersetzt. Regisseur Harold Ramis hat das Niveau für Vulgärkomödien hier ziemlich gesenkt.
Über Exkremente wird nicht nur geredet, und wenn die Absicht dabei war, die Zuschauer mit so viel Mut zum Ekel zu überraschen, dann geht die Rechnung auf. Vor dem üblen Roadtrip durch die Antike beginnt die Geschichte noch relativ nett in einem Dorf der Jäger und Sammler, in dem Zed und Oh vor allem über ihre Chancen auf „Beischlaf“ mit Frauen reden. Zed schwärmt für Maya und Oh wünscht sich, dass die junge blonde Eema ihm einmal Beachtung schenkt.
Einerseits sind Zed und Oh eben Männer aus der Steinzeit und Zed rät Oh folglich, der Frau seiner Wahl eins überzubraten, damit sie sich nicht mehr unnötig sträubt. Andererseits beherrschen die beiden nicht nur die modernen sexuellen Anzüglichkeiten, sondern auch Ausdrücke wie „cool“, was eine gewisse Komik in diesem Ambiente erzeugt.
Bevor es dann in Sodom schmierig und wollüstig zur Sache geht, machen Zed und Oh noch auf dem Feld die Bekanntschaft von Kain. Das darf der Zuschauer jedoch schnell bedauern, denn der Mord an Abel, der hier noch mal begangen wird, zieht sich brutal in die Länge. Und das Komödientalent Christopher Mintz-Plasse kommt als Isaak, den die beiden vor der Opferung retten, in der kleinen Nebenrolle, die er spielen darf, kaum zur Geltung. Jack Black wirkt hingegen so aufgeräumt, als hätte er die Rolle seiner Wünsche ergattert und füllt die auch glaubwürdig aus. Michael Cera wirkt komisch als nachdenklicher, schüchterner Sidekick, doch die Darsteller können den Mangel an Witz in der Geschichte auch nicht wettmachen.
| FAZIT
Sehr ordinäre Komödie, in der Jack Black und Michael Cera Steinzeitkumpel auf einem Trip durchs Alte Testament spielen.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung