Montag | 28. Mai 2012 | 07:08 Uhr
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  • FILMDETAILS | Ran
  • Ran

    Drama | Japan 1984
  • Originaltitel:
    Ran
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Japan 1984
    Länge:
    155 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  4 x nominiert | 1 x gewonnen   BAFTA:  6 x nominiert | 2 x gewonnen   Golden Globe: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Japan im 16. Jahrhundert: Der greise Fürst Hidetora (Tatsuya Nakadai), einst ein mächtiger und grausamer Feldherr, überträgt sein Reich dem ältesten seiner drei Söhne. Blind gegenüber der aufrichtigen Liebe seines jüngsten Sohnes und unfähig, die Verschlagenheit der beiden anderen zu sehen, kommt seine Einsicht zu spät: Ausgestossen und geistig umnachtet, wandert er ziellos umher und muss erleben, wie die Söhne Reich und Erbe ins Chaos und Verderben apokalyptischer Schlachten stürzen.
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Akira Kurosawa
    Buch:   Hideo Oguni  
      Akira Kurosawa  
      Masato Ide  
    Musik:   Toru Takemitsu
    Kamera:   Takao Saito
    Produzent:   Serge Silberman  
    Darsteller:   Yoshiko Miyazaki  
      Ryu Daisuke  
      Tatsuya Nakadai  
      Mieko Harada  
      Daisuke Ryu  
      Jinpachi Nezu  
      Akira Terao  
      Takeshi Nomura  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Die Welt ein Chaos
    • Ein Historiendrama, das an unsere Sehgewohnheiten wegen der epischen Breite hohe Anforderungen stellt. Außerdem fällt es nicht leicht Namen und Gesichter auseinander zu halten. Einzige Ausnahme ist der greise Großfürst Hidetora und sein Hofnarr. Beide heben sich aber auch durch ihre schauspielerische Leistung weit von den übrigen Figuren ab. Es geht hauptsächlich um Macht, Rache, Dominanz und Unterwerfung im mittelalterlichen Japan. Aber auch die Liebe ist von eminenter Bedeutung und zwar die zwischen Vater und Sohn genauso wie die zwischen Mann und Frau. Eine selbstbewusste, machtgierige Frau nimmt Anlauf mit Morddrohungen gegenüber dem Fürsten und landet im Bett mit ihm. Und ganz nebenbei werden wir auch noch mit fernöstlichen Lebensweisheiten gefüttert, wie ’Die Hunde folgen dem Herrn, wenn er ein guter Jäger ist.’ oder ’Die Henne bringt den Hahn zum Krähen.’ Wir sehen eine Welt ohne Treue und Menschlichkeit, in der die Menschen das Leid der Freude vorziehen und das Morden ohne Ende genießen. Eine Welt im ’Chaos’ eben, so der Titel des Films.
    • 09.06.2009 Bewertung:
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