Nach seinem Low Budget Debüt "Eraserhead" durfte David Lynch für seinen zweiten Film auf eine prominente Besetzung und auch auf mehr Geld zurückgreifen und trotzdem musste er seine künstlerische Ader nicht begraben. So verfilmte er den "Elephantenmensch" als surreal angehauchte Tragödie, in der auch immer noch Teile von "Eraserhead" stecken.
Der Londoner Arzt Frederick Trevers (Anthony Hopkins) sieht auf einem Jahrmarkt einen missgebildeten Mann, der von einem Schausteller wie ein Tier gehalten wird. Trevers kann dieses Elend nicht ertragen und kauft das "Wesen" seinem "Besitzer" Bytes(Freddie Jones) ab und bringt ihn in das Sanatorium, wo er arbeitet.
Wie sich bald heraus stellt ist der entstellte Mann jedoch nicht geistig behindert, sondern hoch intelligent. Sein Name ist John Merrick (John Hurt). Trevers will ihm helfen und beginnt, ihn in die Gesellschaft einzuführen. Doch dort wird er nur verachtet. Die Menschen sehen in ihm nur ein Monster und eine Attraktion.
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| FILMKRITIK
Die Parallelen zu "Eraserhead" sind deutlich. In beiden Filmen geht es um eine missgebildete Figur, in der alle nur ein Monster sehen und das seine Ruhe auch nur im Tod finden kann. Für David Lynch war der Film der große Durchbruch. Ein internationaler Kinohit der viel Kritikerlob erhielt, sowie acht Oscarnominierungen. "Der Elephantenmensch" erhielt keine der Trophäen. Wohl eine der größten Niederlagen in der Geschichte der Oscars.
| FAZIT
Wohl der emotionalste und menschlichste Film David Lynchs.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
Gesamtwertung:
Autor: Sebastian Schmidt
| FILMPLAKAT
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