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  • Napola: Elite für den Führer

    Drama | Deutschland 2004
  • Originaltitel:
    Napola: Elite für den Führer / Before the Fall
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    13.01.2005
    USA Kinostart:
    07.10.2005
    Produktionsland:
    Deutschland 2004
    Verleih:
    Constantin Film
    Länge:
    115 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • 1942 wird der junge Arbeitersohn Friedrich (Max Riemelt) von einem Talentspäher einer Napola (National-Politische Anziehungsanstalt) entdeckt. Das junge Boxtalent besucht die Schule gegen den Willen seines Vaters auf eigene Faust. Dort angekommen macht er bald die Bekanntschaft des sensiblen Albrecht (Tom Schilling), der unter seinem strengen Vater, dem Gauleiter, leidet. Die beiden Jungen verbindet bald eine tiefe Freundschaft, die im brutal-sadistischen Umfeld auf eine harte Probe gestellt wird.
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    • | KURZKRITIK

    • Napola begeht nicht den Fehler vieler deutscher Filme, die Zeit des Nationalsozialismus als Komplettes verstehen und erklären zu wollen. Vielmehr begibt sich das Autorenduo Dennis Gansel und Maggie Peren auf die aufschlussreiche und emotional rührende Fährte einer Freundschaft, die schlichtweg in der falschen Zeit entstand. Die kühle bläuliche Atmosphäre verleiht dem Film einen eigenständigen Look, der die Handlung unterstreicht und die beiden Hauptdarsteller leisten großartige Arbeit.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Am Anfang klingt das Ganze für Friedrich wie ein Ferienlager. Eine eigene Boxhalle, Segelfliegen und jede Menge neue und gute Kameraden. Die Herkunft als Arbeiterkind zählt auch nicht und am Ende steht ein gesellschaftlich hoch anerkannter Posten als Gauleiter in Washington oder Kapstadt… .
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Napola: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Dennis Gansel
    Buch:   Maggie Peren  
      Dennis Gansel  
    Musik:   Normand Corbeil
      Angelo Badalamenti
    Kamera:   Torsten Breuer
    Produzent:   Harald Kügler  
      Molly von Fürstenberg  
      Viola Jäger  
    Darsteller:   Joachim Bißmeier als Dr. Karl Klein  
      Jonas Jägermeyr als Christoph Schneider  
      Sissy Höfferer als Friedrichs Mutter  
      Michael Schenk als Josef Peiner  
      Max Riemelt als Friedrich Weimer  
      Justus von Dohnanyi als Gauleiter Heinrich Stein  
      Florian Stetter als Justus von Jaucher  
      Devid Striesow als Heinrich Vogler  
      Tom Schilling als Albrecht Stein  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Zwei Freunde
    • Nicht nur wegen der jüngsten Ereignisse (2011) bleibt dieser Film ein wichtiges Dokument gegen das menschenverachtende Naziregime. Am Beispiel zweier Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, wird das in ergreifender Art und Weise demonstriert. Der eine, Friedrich (Max Riemelt), Arbeitersohn, Boxtalent, der andere Albrecht (Tom Schilling), Sohn des Gauleiters, literarisch begabt. Sie treffen sich auf der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt. In der Figur des jungen Friedrich wird deutlich, wie ein unbedarfter Sportler in die Fänge de Nationalsozialismus geraten kann. Die detailgenaue Schilderung der Ausbildung verdeutlicht die NS Ziele ebenso wie die Faszination, die von einem geordneten Tagesablauf ausgeht, vom alles beherrschenden Gleichschritt, einer smarten Uniform und einer Gemeinschaft, die auf Kameradschaft beruht. Ganz allmählich kommt es aber auch zu demütigenden Schikanen. Bettnässer werden öffentlich gemoppt, Missbrauch wird angedeutet. Ein wichtiges Erziehungsziel ist es, kein Mitleid zu haben und sich für nichts zu entschuldigen. Bei einem ersten Einsatz dämmert es Albrecht und Friedrich, als sich der Gauleiter als Mörder outet. Albrechts Ende ist das optische und dramatische Highlight des Films, dies wird verstärkt durch den fast lautlosen Schmerz der Mutter und den bornierte Fanatismus des Vaters. Der weggedrehte Ton bewirkt eine erhöhte Erfahrung der Pein in der ganzen Endphase. Jeder der diesen Film sieht und versteht, wird sich nie im Rechtsextremismus engagieren. In sofern ein unbedingtes Muss für jeden, vor allem für junge Menschen.
    • 19.11.2011 Bewertung:
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