Montag | 28. Mai 2012 | 05:07 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Jonathan und Anna sind glücklich verheiratet haben einen kleinen Sohn und erwarten gerade ihr zweites Kind. Das Leben scheint perfekt, bis ein tragischer Unfall alles zerstört. Anna stirbt und mit ihr das Glück in Jonathan. Plötzlich taucht ein Unbekannter auf und behauptet Kontakt zu Anna zu haben. Erst Monate später, stattet Jonathan dem Mann, Raymond Price, einen Besuch ab. Raymond beschäftigt sich mit dem sogenannten Electronic Voice Phänomen, welches Kontakt zum Jenseits verspricht.
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    • | KURZKRITIK

    • Goeffrey Sax ist der Regisseur dieses mysteriösen Psychothrillers. Beruhend auf der Tatsache, das das sogenannte Eletronic Voice Phänomen seit 1939 laut einiger Menschen tatsächlich existieren soll und viele Anhänger besitzt, schrieb zu diesem unheimlichen Aussagen Niall Johnson ein fesselndes Drehbuch. Leider ist die filmische Umsetzung streckenweise sehr unrealistisch und übertrieben dargestellt, dies lässt den Film leider an Spannung einiges verlieren. An vielen Stellen erinnert der Thriller an den Film "Ring".
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Die Frau stirbt, der Mann trauert, und er versucht, sie wiederauferstehen zu lassen in den Interferenzen von Radiogeräten, in den Lücken zwischen den Frequenzen: Es geht, wie kürzlich in „The Forgotten“ oder in „Birth“, darum, dass der Tod nicht akzeptiert wird, nicht als absolutes Ende unseres irdischen Daseins. Kontakt mit Toten aus dem Jenseits in unsere Welt, die Verweigerung von Abschied – es ist eine unvollendete Trauerarbeit, die „White Noise“ zeigt. Ein Piepen im Radiorauschen, ein Flackern auf dem Fernsehschirm, das sind Manifestationen der Botschaften aus dem Jenseits, die sich an die Lebenden richten – oder es sind Produkte eines verwundeten Verstandes, der das wahrnimmt, was er wahrnehmen will. „Das weiße Rauschen“ ist in dem Film von Hans Weingartner das glückliche Nirwana der Schizophrenie; doch in „White Noise“ wird eine doppeldeutige Ebene nicht angedeutet, der Film lässt sich ganz auf das krude Phänomen des EVP ein.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • White Noise: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Geoffrey Sax
    Buch:   Niall Johnson als Writer  
    Musik:   Claude Foisy
    Kamera:   Chris Seager
    Produzent:   Scott Niemeyer als Executive Producer  
      Shawn Williamson als Producer  
      Paul Brooks als Producer  
    Darsteller:   Michael Keaton als Jonathan Rivers  
      Chandra West als Anna Rivers  
      Deborah Kara Unger als Sarah Tate  
      Ian McNeice als Raymond Price  
      Mike Dopud als Detective Smits  
      Marsha Regis als Polizeifrau  
      Sarah Strange als Jane  
      Brad Sihvon als Minister  
      Nicholas Elia als Mike Rivers  
      April Telek  
      Mitchell Kosterman als Middle Aged Man  
      Micki Maunsell  
      Suzanne Ristic  
      Arlen Jones  
    • | USERKOMMENTARE

    • Darius| Horror-Thriller nach meinen Geschmack
    • Ein Mann verliert seine Frau bei einem Unfall. Ein Fremder spricht ihn an und erzählt ihm, er hätte eine Botschaft seiner verstorbenen Frau aus dem Jenseits aufgezeichnet. Nachdem einige mysteriöse Dinge passieren, kontaktiert der Mann den Fremden. Der Fremde zeigt, wie er die Signale der Verstorbenen aus dem Jenseits aufzeichnet und spielt auch die Botschaft der verstorbenen Frau ab. Beide werden Freunde und sind besessen immer neue Signale zu finden. Doch eines Tages passieren Dinge, mit denen die beiden nicht gerechnet haben...

      Der Film "White Noise" ist ein spannender Horror-Thriller. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam und baut Schritt-für-Schritt den Handlungsrahmen aus. Wirkt der Film zu Beginn noch sehr "normal", spielen später immer mehr mysteriöse Ereignisse eine Rolle. Dies wurde gut umgesetzt und die Spannung wird von Minute zu Minute gesteigert.

      Wer eher ein schreckhafter Typ ist, sollte diesen Film abends nicht alleine ansehen. Für alle anderen oder in Gesellschaft ist er sehr zu empfehlen. Schalten Sie aber das Licht aus und das Telefon ab. Das abgeschaltete Licht steigert die Spannung, das ausgeschaltete Telefon vermeidet den Herzinfarkt, wenn es klingeln sollte.
    • 28.09.2005 Bewertung:
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