Montag | 28. Mai 2012 | 05:07 Uhr
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  • FILM REVIEW | Final Destination 4
  • Final Destination 4

    Thriller, Horror | USA 2009
  • | INHALTSANGABE

  • Einfach nur amüsieren wollen sich Nick OBannon, seine Freundin Lori sowie das befreundete Paar Janet und Hunt beim Autorennen. Doch plötzlich befallen Nick Visionen einer Massenkarambolage, ausgelöst durch brüchiges Bauwerk, Pannen oder defekte Gegenstände, wodurch zahlreiche Fahrer und Zuschauer ums Leben kommen. Aufgrund seiner Warnung verlässt die Gruppe mit weiteren verärgerten Besuchern das Gelände. Nur wenige Sekunden später werden die furchtbaren Vorahnungen tatsächlich Wirklichkeit, und brennende Wrackteile bringen die Tribüne zum Einsturz. Die Freunde glauben, dem sicheren Tod entronnen zu sein, doch weiterhin befallen Nick schreckliche Visionen von neuen Unfällen. Zunächst schenken Lori und die weiteren Überlebenden ihm keinen Glauben, doch weitere dramatische Todesfälle folgen auf den Fuß. Mit allen Mitteln versucht Nick, die Todesliste des grauen Schnitters zu unterbrechen.
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      • | FILMKRITIK

      • Horrorserien zählten zum festen Standbein der inzwischen aufgelösten Warner-Partnerfirma New Line Cinema. Solange ein Franchise noch Geld in die Kassen spült, hielt man dort daran fest, doch Innovation darf irgendwann selbst von einem einst originellen Konzept nicht mehr erwartet werden. Was bei "Saw" eintrat, trifft ebenso für "Final Destination" zu, der in der dritten Auflage wie ein Amalgan aus früheren Episoden wirkt. Verantwortlich für die Blaupause sind Regisseur David R. Ellis und Drehbuchautor Eric Bress, die schon für den zweiten Teil verantwortlich waren. Das Konzept des nachtragenden Schicksals, das sich alle dem Tode von der Schippe gesprungenen Opfer endgültig holt, sorgte noch in Teil drei für eine absurde Abfolge an Kettenreaktionen, die wie eine makabere Variation des Domino Days wirkten.

        Wo Teil zwei und drei zumindest in Ansätzen funktionieren und für schwarzen Humor garantieren, geht der Neuauflage relativ schnell die Luft aus. Das lässt sich sowohl am Umstand ablesen, dass die Unglücksketten nicht wirklich nachvollziehbar erscheinen und das Massaker des Beginns (auf der Autorennbahn) am Ende als Metaebene gleich nochmals wiederholt wird (im IMAX-Kino, wo ein 3D-Horrorfilm läuft!). Makaberen Witz findet man nur noch in wenigen Momenten, und selbst diese Elemente (doppeldeutige Rocksongs, der ironische Einsatz von Filmschnippseln) wirken aus den früheren Arbeiten kopiert. Gleichfalls erscheinen die plötzlichen, oft gar nicht mehr so überraschenden Todesarten wie schwache Kopien aus dem Original, die in unterschiedlichen Schauplätzen wie Autowaschanlage, Friseursalon oder Schwimmbad durchexzeriert werden. Mit Ausnahme von Mykelti Williamson ("Forrest Gump") als Aufseher bleiben die unbekannten TV-Schauspieler zudem relativ blass. Selbst die digitalen 3D-Effekte sorgen nur zu Beginn für wohliges Erschauern. Hier funktionierte "My Bloody Valentine 3D" trotz der hanebüchenen Auflösung weitaus besser.

        Eigentlich ist das Konzept denkbar simpel: Zehn Personen überleben die Katastrophe. Wenn sie alle tot sind, ist der Film aus. Von Spannung kann daher keine Rede sein, und das Gruselamüsement hält sich in Grenzen.
      • | FAZIT

      • Wo Inszenierung und Drehbuch mit keinen neuen Einfällen aufwarten, helfen auch keine 3D-Schocks weiter
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Gregor Ries

      • | Userwertung

      Wertung: 10.0/10 (1 vote)

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