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  • Die Grauzone

    Drama | USA 2001
  • Originaltitel:
    The Grey Zone
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    27.01.2005
    USA Kinostart:
    18.10.2002
    Produktionsland:
    USA 2001
    Verleih:
    b. film Verleih
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    108 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.grauzone-derfilm.de

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    • | KURZINHALT

    • Der Spielfilm »DIE GRAUZONE« erzählt die tragische und dramatische Geschichte des einzigen bewaffneten Häftlingsaufstands im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, dem am 7. Oktober 1944 451 Häftlinge eines streng isolierten jüdischen Todeskommandos zum Opfer fielen. Diese Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos wurden in den Krematorien und Gaskammern der größten nationalsozialistischen Mordfabrik zur Zwangsarbeit eingesetzt.

      Mittelpunkt der Geschichte Tim Blake Nelsons ist eine Gruppe ungarischer Juden, die an der Vorbereitung eines Aufstandes beteiligt sind. Die Planungen geraten in Gefahr, als plötzlich ein junges Mädchen lebend unter den Körpern von Ermordeten in der Gaskammer gefunden wird. Der zweite Handlungsstrang des Films befasst sich mit den weiblichen Lagerinsassen, die in der Munitionsfabrik arbeiten müssen und denen es gelingt, Mitgliedern des Sonderkommandos heimlich Schießpulver zukommen zu lassen.

      Das Filmdrehbuch basiert auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift „Ich war Arzt in Auschwitz“ des rumänischen Pathologen Miklos Nyiszli sowie auf fünf Tagebüchern, die von Mitgliedern der Sonderkommandos verfasst und später in Birkenau entdeckt wurden. Am 27. Januar 2005 jährt sich zum 60. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Tim Blake Nelson
    Buch:   Tim Blake Nelson als Writer  
    Musik:   Jeff Danna
    Kamera:   Russell Lee Pine
    Produzent:   Christine Vachon als Producer  
      Avi Lerner als Producer  
      Tim Blake Nelson als Producer  
    Darsteller:   George Zlatarev als Lowy  
      David Chandler als Rosenthal  
      Velizar Biney als Moll  
      Michael Stuhlbarg als Cohen  
      Harvey Keitel als SS Ober scharführer Eric Muhsteldt  
      Allan Corduner als Doctor Miklos Nyiszli  
      Daniel Benzali als Schermer  
      David Arquette als Noffman  
      Steve Buscemi als Hesch Abramowics  
      Dimitar IVanov als Old Man  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Grauer Staub
    • Es gibt schon zahllose Filme über Konzentrationslager. Den hat Tim Blake Nelson erst 2001 gemacht. Und er erzählt bisher selten gezeigtes: die Hierarchie innerhalb der Lagerinsassen, Privilegien für einige, die in Saus und Braus leben, die brennenden Öfen des Krematoriums als Endstation der Vernichtungsmaschinerie. Blausäure, Gasmasken für das Wachpersonal, viel Schnaps und das ’Verwerten’ der toten Körper, Massenerschießungen. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem grauenvollen, unberechenbaren Töten von Juden. Man kennt das und wird hier trotzdem erneut von der elementaren Wucht der Grausamkeit erschüttert. Es geht lange ohne Dialoge zu und es wird auf eine packende Dramatik aus der Handlung heraus weitgehend verzichtet. Stattdessen gibt es Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Gruppen, Flucht oder die Zerstörung des Krematoriums? Ein Aufstand vor dem unausweichlichen Ende? Lediglich Oberscharführer Muhsfeldt (gewohnt gut Harvey Keitel) taucht immer wieder auf. Er symbolisiert die ganze hirnlose Arroganz der Nazis, die gefährliche permanente Möglichkeit alle und jeden zu ermorden. Und er demonstriert seine Macht sogar an Kindern.
      Als Kontrast zum bisher gesehenen gibt es am Ende einen lyrischen Kommentar aus Kindermund aus dem Off, der den Titel erläutert und das Grauen vielleicht lindert, aber nicht beseitigt. Er verdeutlicht wie der vernichteten menschlichen Intelligenz eine bleibende Stimme verliehen werden kann, aber auch einen Moment des Verzeihens.
    • 28.01.2012 Bewertung:
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